24. MEDIENTAGE MÜNCHEN: Die Branche setzt auf Hybridfernsehen
München/Zwickau.– Bei den 24. MEDIENTAGEN MÜNCHEN haben mehr als 500 Experten in neunzig Veranstaltungen drei Tage lang über Wert(e) der Medien in der digitalen Welt diskutiert. Mit rund 6.000 Besuchern konnte der Branchentreff einmal mehr seine führende Position als Deutschlands größter Medienkongress untermauern. Die Digitalisierung der Medien und eine sich erholende Werbekonjunktur, so wurde in München deutlich, sorgen in fast allen Segmenten der Medienmärkte für positive Impulse. Treibender Innovations- und Transformationsfaktor bleibt dabei das Internet, das für immer mehr Menschen zur zentralen Informationsplattform wird. Ein großes Thema bei den Münchener Medientagen war HbbTV. Dazu sagte Klaus Merkel vom Institut für Rundfunktechnik (IRT): „Die Buchstabenkombination HbbTV (Hybrid Broadcast Broadband TV) steht für die Verbindung des klassischen Fernsehprogramms mit ausgewählten Inhalten des Internets. Das sogenannte Hybrid-TV bietet neben den klassischen Fernsehprogrammen auch zusätzliche Online-Informationen, Bilder, Videos und echte Interaktivität. Voraussetzung dafür ist ein HbbTV-tauglicher Fernseher bzw. ein entsprechender Decoder plus DSL-Internetanschluss. Hersteller von Unterhaltungselektronik und Anbieter von Inhalten forcieren zurzeit geeignete Standards, Angebote und Geschäftsmodelle.“ Am Stand von SKY konnte man 3D-Fernsehen testen. Obwohl die Technik bereits ausgereift ist, gibt es derzeit noch nicht genügend Inhalte. 3D wird also in naher Zukunft nicht massentauglich sein. Dagegen hat der innovative Fernsehsender „Hit-TV.eu“ aus Zwickau die Zeichen der Zeit erkannt und ist dank Hybridfernsehen schon jetzt in vielen Haushalten zu sehen.
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