Essen und Trinken

Absinth



Absinth ist ein alkoholhaltiges Getränk, dass traditionell aus Wermut, Anis, Fenchel sowie einer Reihe unterschiedlicher weiterer Kräuter hergestellt wird. Die Zusammensetzung der Rezeptur hängt von der jeweiligen Sorte ab. Eine Vielzahl der in Deutschland erhältlichen Absinthe enthalten grüne Farbstoffe, deswegen wird Absinth oft auch „die grüne Fee“ genannt. Der Alkoholgehalt von Absinth liegt üblicherweise zwischen 45 und 78 Volumen-Prozent. Diese Bitterspirituose ist somit eher dem obereb Bereich der Spirituosen zuzuordnen. Absinth wurde im 18. Jahrhundert im preussischen Fürstentum Neuenburg, dass ist das heutige schweizerische Kanton Neuenburg, ursprünglich als Heilelixier verwendet. Große Popularität erfuhr das Getränk in der zweiten Hälfte des 19. und dem frühen 20. Jahrhundert in Frankreich. Absinth wird traditionell mit Wasser vermengt getrunken. Die wohl berühmtesten Absinthtrinker waren unter anderem Vincent van Gogh, Paul Gauguin und Charles Baudelaire. Absinthe bekam schnell in Verruf, da es aufgrund seines Thujon-Gehaltes abhängig zu macht und schwerwiegende gesundheitliche Schäden nach sich zu ziehen kann. Ab dem Jahre 1915 war die Spirituose in einer Reihe europäischer Staaten und den USA verboten. Selbst moderne Studien haben den Verdacht der Schädigung durch Absinthkonsum bis heute nicht nachweisen können. Die früher festgestellten gesundheitlichen Schäden werden heute auf die sehr schlechte Qualität des Alkohols und die hohen konsumierten Mengen zurückgeführt. Seit 1998 ist Absinthe in den meisten europäischen Staaten wieder zulässig.

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