Wer schon mal eine Aloe pflanze betrachtet hat, dachte sicherlich einen Kaktus vor sich zu haben, doch dann hat er sich geirrt. Diese Pflanze gehört zu den Liliengewächsen. Ihren Ursprung hat sie in den Wüstengegenden der Erde, sie lässt sich aber auch im Haus anbauen.
Die Aloe Pflanze hat keinen Stamm, vielmehr wachsen die Blätter direkt aus der Wurzel. Im Schnitt hat eine Pflanze an die 20 dieser Blätter, welche nach circa 2 Jahren eine Größe erreicht haben so das man sie abschneiden und daraus das Gel gewinnen kann. Es sollten jedoch mindesten 12 Blätter stehen bleiben, damit die Pflanze ausreichend Bestandsmaterial hat um weiter wachsen zu können.
Das Gel kann bei verschiedenen Problemen der Haut angewendet werden, aber auch im Körper kann es positive Wirkungen besonders hinsichtlich des Immunsystems nach sich ziehen. Ob als Einzelwirkstoff oder in Kombination mit anderen Präparaten, die kühlenden und antiseptischen Eigenschaften lassen eine vielschichtige Verwendung zu.
Das Gel findet auch Anwendung in Kombination mit anderen Substanzen, heute gibt es viele kosmetische Produkte, auf denen steht „ mit Aloe Vera“. So haben besonders Hautpflegeprodukte Aloe als Inhaltsstoff, den neben der kühlenden Eigenschaften ist diese Pflanze auch ein idealer Feuchtigkeitsspender.
Auch Algen werden gerne für die Körperpflege verwendet. Ein Produkt das sehr beliebt ist, ist zum Beispiel das Algen – Peeling. Da Algen dem Körper Feuchtigkeit entziehen enthalten viele Algenprodukte Aloe als Zusatzstoff um ein Gleichgewicht zu schaffen.
Eine weitere Substanz, die sich aus der Aloe Pflanze gewinnen lässt, ist ein Harz, welches ein natürliches Abführmittel seien soll. Es mag bei dem einen oder anderen diese Wirkung haben, was aber nicht nachweislich am Harz liegt, es kann auch an einer Unverträglichkeit gegenüber dieser Substanz liegen.