Medizin

Alopezie



Früher war die Behandlung von Haarausfall ein fast unlösbares therapeutisches Problem. Kosmetische "Reparaturmöglichkeiten" gab es nicht. Und auch die Medikation war zu dieser Zeit noch nicht soweit fortgeschritten, dass es gegen jedes "Wehwehchen" ein Mittelchen gab. Heute ist dies durchaus anders. Die Glatzenbildung und die Bildung von Geheimratsecken ist allerdings nach wie vor auch nicht aufzuhalten, doch heute durchaus zu korrigieren. Einerseits gibt es heute Medikamente, die verabreicht werden können, um den Haarwuchs wieder zu fördern und auch die Seele wieder ins Gleichgewicht zu bringen, so dass das Selbstbewusstsein auch wieder steigt. Eine weitere Methode, um den Betroffenen wieder Selbstbewusstsein zu vermitteln sind Haartransplantationen bei Haarausfall. Die hierfür zur Verfügung stehenden Methoden werden aber nur dann den Betroffenen angeboten, wenn eine

medikamentöse Therapie versagt hat, das heißt die Betroffenen auf die Medikamente nicht angesprochen haben.

 

Dank moderner Techniken ist es heute möglich, dass die Betroffen aus dieser Therapie nahezu schmerz- und narbenfrei herausgehen. Ideal ist natürlich wenn noch Eigenhaar vorhanden ist, das "verarbeitet" werden kann. Durch eine Eigenhaartransplantation kann eine drohende Glatzenbildung beseitigt werden. Seit den 1980er Jahren wird aber auch die Mini- und Mikro-Graft-Technik angewandt. Diese ist die heute häufigste Form der Haartransplantation und hat in der operativen Dermatologie heute seinen festen Platz.


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