Anti-Aging aus dem Garten
Die eigene Apotheke im Garten zu haben ist leichter als man vermutet. Viele Menschen ziehen bereits ihre Kräuter selbst um den Eigenbedarf an Heilpflanzen zu decken. Platz dafür ist in der kleinsten Hütte, wie man so schön sagt. Wer keinen Garten hat, kann Kräuter auf dem Balkon und auf der Fensterbank im Topf halten. So kann man nach Belieben ein paar Blättchen ernten, um sich einen gesunden Tee zu bereiten.
Pflanzen, die unser allgemeines Wohlbefinden stärken und dem Körper bei seiner Abwehr gegen den schädlichen Einfluss de oxydativen Stresses unterstützen, sind gerade in der heutigen Zeit besonders attraktiv.
Viele Anti-Aging Pflanzen kommen aus weit entfernten Gegenden, sind aber bei uns ebenso winterhart. Zu ihnen gehört Jiaogulan, Chinas Pflanze der Unsterblichkeit. Dieses bodennahe Rankgewächs besitzt eine Vielzahl wertvoller Inhaltsstoffe, die in ihrer Kombination ein vorzeitiges Altern, welches beispielsweise durch Stress oder ungesunde Lebensweise entstehen kann, entgegenwirken. Durch den Anteil an Saponiden entwickelt sich ein süßliches Aroma in den Blättern, welches an Erbsenschoten erinnert. Einen Tee aus Jiaogulanblättern zubereiten ist einfach. Am wertvollsten sind die frischen Blätter, die mit heißem Wasser übergossen werden. Findet man für die Pflanze ein halbschattiges Plätzchen im Garten, kann sich schon nach kurzer Zeit an einer Ernte erfreuen.
Auch Beeren von Wildgehölzen wie Holunder und Ebereschen spenden reichhaltig Vitamine und Mineralstoffe. Zu den wertvollsten gehört Aronia, auch Schwarze Apfelbeere genannt. Durch die Kombination ihrer Inhaltsstoffe ist ein ungewöhnlich hohes Potential an Antioxydantien vorhanden. Hauptsächlich verantwortlich für die Dezimierung sogenannter freier Radikaler sind die in der Aronia enthaltenden Anthocyane. Die Folge ist eine Verlangsamung des Alterungsprozesses der Zellen. Zu allem Überfluss ist die Aronia auch noch ein sehr dekoratives Gehölz, welches sowohl durch den betörenden Duft der hellrosa Blüten besticht, als auch durch die imposante Herbstfärbung. Die Früchte können zu Marmeladen und Gelees verarbeitet werden. Bereits im 3. Standjahr kann mit einer nennenswerten Ernte gerechnet werden.
Kontaktperson : Anja Walessa E-Mail : anja.w@gartenrot.com
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