Augenbrauentransplantation
Eine Haartransplantation ist inzwischen eine sehr weit verbreitete Prozedur bei anlagebedingtem Haarausfall, um die Folgen von Haarausfall schnell und effektiv zu beseitigen. Eine Augenbrauentransplantation ist zwar technisch ein sehr ähnliches Verfahren, aber in wichtigen Einzelheiten unterscheidet es sich gravierend von der normalen Haartransplantation.
Bei den meisten Menschen bildet sich die Glatze auf dem Kopf. Allerdings gibt es auch Gründe, warum Augenbrauen verloren gehen können. Es kann eine Folge von kreisrundem Haarausfall sein, aber auch Verletzungen und Brandwunden sind die häufige Ursache für den Verlust einzelner oder aller Augenbrauen. Es gibt auch Menschen, bei denen von Geburt an keine Haare wachsen. Das Fehlen auch nur einiger weniger Haare in diesem Bereich wirkt sich sofort störend auf den gesamten Ausdruck des Gesicht des aus. Wissenschaftliche Untersuchungen haben belegt, dass Augenbrauen noch mehr als die Augen selbst zum Charakter und zur Merkfähigkeit eines Gesichts beitragen.
In vielen Fällen kann eine Augenbrauentransplantation helfen. Allerdings ist - wie bereits gesagt - eine Augenbrauentransplantation deutlich komplizierter als einer Haartransplantation. Die Ursache liegt darin, dass die Augenbrauen alle sehr exakt in einer bestimmten Richtung angeordnet sind, und sehr flach auf der Gesichtshaut liegen. Dies muss bei der Operation berücksichtigt werden.
Der Arzt muss also bei der Augenbrauentransplantation sehr vorsichtig und exakt die Haare einfügen, dass sie in die natürliche Richtung wachsen. Dafür sind extrem kleine Nadeln notwendig. Da die Haare einzeln wachsen, müssen die auf der Kopfhaut vorkommenden kleinen Gruppen aufgelöst werden. Eine zusätzliche Schwierigkeit tritt dann auf, wenn der Patient lockiges Haar hat. Diese praktischen Probleme führen dazu, dass nur wenige Ärzte sich der Augenbrauentransplantation widmen.
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