Musik

Autodidakten können sich in der Musik viel selbst beibringen



Man muss nicht ein besonderes Talent sein um schon früh die noten in einem Musikstück erkennen und nachspielen zu können. Imitation ist eigentlich der erste Schritt zur Kreativität. Erst spielt man etwas nach, dann verbessert man etwas, fügt etwas hinzu und bald entsteht eine ganz eigene Interpretation. Wenn man jung ist und sich der Musik widmet, dann ist die Praxis sicher entscheidend. Man muss genau wissen was man tut, Handgriffe müssen gelernt und die Fähigkeiten müssen immer weiter ausgebaut werden. Doch aus das eigene theoretische Wissen sollte immer wieder verfeinert werden. Es ist schon so, dass man immer wieder aus Beispielen der Musikgeschichte etwas lernen kann, etwas Nützliches für sich dabei entdeckt. Die noten zu kennen ist da bloß eine Grundlage, auf der sich später alles aufbaut. Und man sollte es kaum glauben das selbst erfahrene und erfolgreiche Musiker in ihrer Anfangszeit sich viel selbst erschlossen haben. Wer ein wenig Talent hat, der kann sich eben auch viel selbst beibringen, immer wieder wird dann mit einem hohen Maß an Neugier und mit Experimentierfreudigkeit an dem eigenen Wissen gefeilt. Doch dieser Weg ist oft mühsam und das akribische Studium ist dennoch notwendig. Wenn man später einmal Berufsmusiker werden muss, dann müssen solche Grundlagen einfach sitzen. Man muss eben auch immer wissen wieso man etwas so spielt, wieso die noten da so angeordnet sind. Man muss die Intention dahinter verstehen. Denn in der Musik und bei den Kompositionen ist nichts Zufall, alles dient einem Zweck.


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