Baby Matratze
Hurra, ein Baby ist unterwegs! Für die meisten Eltern geht jetzt die Zeit der großen Einkäufe los, denn was braucht so ein Baby nicht alles an Babyartikel. Nachdem dann Unmengen an Kleidungsstücken gekauft wurden, die das Kind unmöglich alle tragen kann, ehe sie zu klein geworden sind, steht die Frage nach der Einrichtung des Kinderzimmers. Die Möbel sind meist schnell ausgesucht, doch dann braucht zum Beispiel das Bett auch noch seine Matratze. Dabei sollte nicht einfach wahllos eine beliebige Baby Matratze gekauft werden. Denn vor allem in der Zeit direkt nach der Geburt verbringt das Baby die überwiegende Zeit des Tages im Bett und schläft. Da ist es wichtig, dass es gut liegt und sein kleiner Körper eine gute Stütze erhält. Die richtige Stütze ist auch der Grund, weshalb ein Bett weder zu hart noch zu weich sein darf. Gut ist es, wenn der Körper maximal einen bis zwei Zentimeter einsinkt. Es haben sich Rosshaar- oder Kaltschaummatratzen für die kleinen Schläfer bewährt. Schaumstoffmatratzen sind zwar in der Regel weitaus billiger, dafür aber meist viel zu weich. Außerdem ist die Qualität meist weniger hochwertig, so dass diese Baby Matratzen eher ersetzt werden müssen, als solche aus anderen Materialien. Damit kommt man im Endeffekt wieder auf den Preis, den man für eine hochwertige Unterlage bezahlt hätte, oder es wird sogar noch teurer. Bewährt haben sich feste Trittkanten bei den Matratzen. Zieht sich das Kind an den Gitterstäben des Bettchens hoch, so besteht immer die Gefahr, dass es mit den Füßchen durch die Stäbe rutscht. Feste Kanten können das zumindest teilweise verhindern. Sie bieten den Füßen halt und beugen damit Verletzungen, die durch das Hindurchrutschen entstehen können, vor. Wird die Matratze gegen auslaufenden Windeln durch eine Moltonauflage geschützt, sollte nicht die komplette Matratze bedeckt sein. Das Moltontuch verhindert ein Ableiten von Feuchtigkeit, was die Matratze sonst übernehmen würde. Die Folge kann ein allmähliches Auskühlen des kleinen Körpers sein. Wichtig ist auch, dass die Luft gut zirkulieren kann. Denn gestaute Luft wird als zusätzliches Risiko für den plötzlichen Kindstod angesehen. Gut ist es auch, wenn die Baby Matratzen ein Gütesiegel für die stoffliche Qualität haben. Da das Kind nur durch ein Bettlaken und eventuell eine Moltonunterlage von der Matratze getrennt schläft, sollte sie keinerlei giftige Stoffe ausdünsten. Ratsam ist daher, die Matratze einige Tage vor der Ankunft des neuen Familienmitglieds auszupacken und auslüften zu lassen. Denn in der Plastikverpackung, in der neue Matratzen meist stecken, sammeln sich die üblen Stoffe an.
Kontaktperson : Christoph Gratzer
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