Baunebenkosten
Der Traum vom eigenen Heim, dem Einfamilienhaus, ist wohl einer der größten und ältesten Wünsche der Menschheit. Die eigenen vier Wände bringen ein Plus an Wohnkomfort und Lebensqualität, eine gut Geldanlage und stellen zugleich eine Form der Altersvorsorge dar.
Aber bevor man all diese Vorteile genießen kann, steht erst einmal der Bau bzw. der Kauf einer Immobilie. Und hier treffen wir auf einen der häufigsten Fehler. Es werden die Baunebenkosten vom Käufer unterschätzt oder sogar vom Verkäufer mutwillig kleingeredet.
Die Höhe der Baunebenkosten hängt von vielen Faktoren ab. Es gibt eine Reihe von Komponenten, die in einem prozentualen Zusammenhang zum Preis des Grundstückes bzw. der Immobilie stehen. Da hätten wir zum einen die Maklercourtage, die bis zu 7% des Preises betragen kann. Ebenfalls ein hoher Kostenpunkt stellt die Grunderwerbssteuer dar, sie beträgt 3,5% des Preises. Die Notarkosten können ebenfalls nochmal ca. 1,5% des Preises ausmachen. Darüber hinaus müssen noch absolute Kosten eingerechnet werden. Da wären zum Beispiel die Kosten für das Vermessen des Grundstücks, für das Verlegen der Anschlüsse (Gas, Wasser, Strom, Abwasser), Bodengutachten, Baustatik, Bauantrag, Bodenaustausch, Außenanlagen, ein eventueller Abriss, ... Diese Posten summieren sich schnell auf.
Um der Gefahr einer möglichen Nachfinanzierung zu entgehen, sollten Sie schon bei der Baufinanzierung Nebenkosten in Höhe von ca. 15-20% des Preises der Immobilie mit einplanen. Die Konditionen für eine Nachfinanzierung sind zumeist deutlich schlechter als bei der ursprünglichen Finanzierung.
Kontaktperson : Stefan Knappe E-Mail : sk@stefanknappe.de
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