Bekämpfung von Kopfläusen
Bei der Bekämpfung der Kopfläuse haben sich mechanische und chemische Methoden etabliert. Die mechanische Methode besteht darin, die Haare mit einem sehr feinzinkigen Kamm mit Zinken im Abstand von unter 0,3 mm beim ersten Mal am besten über einem weißen Blatt Papier sorgfältig auszukämmen. Man kann die Tiere auf dem Papier dann recht gut erkennen und zunächst feststellen, ob es sich wirklich um Kopfläuse oder etwas anderes handelt. Eine vorherige Spülung der Haare mit Essig oder mit Natriumhydrogencarbonat erleichtert die Ablösung, diese Hausmittel vernichten jedoch die Insekten nicht. Da die Kopfläuse oft sehr dicht an der Kopfhaut sitzen, ist das Auskämmen allein eine sehr mühselige und nicht immer gleich zum Erfolg führende Methode.
Weiter sind zur Bekämpfung diverse Mittel mit Insektiziden erhältlich, die neben dem Absterben der Kopfläuse auch deren Fortpflanzungsfähigkeit hemmen und die Eier vernichten sollen. Je nach Wirksamkeit des Mittels ist immer mindestens eine Nachbehandlung erforderlich, da nie alle Eier beim ersten Versuch vernichtet werden können, und die frisch geschlüpften Läuse sich nach ca. 10 Tage schon wieder vermehren können. Wie alle apothekenpflichtigen Medikamente können auch diese Nebenwirkungen entfalten. Daher empfiehlt sich grundsätzlich die Befragung eines Arztes, auch wenn es einige in Apotheken rezeptfrei verkaufte Läusemittel gibt. Eine neue Methode zur Bekämpfung von Kopfläusen soll in der Behandlung mit Heißluft bestehen, mit der in Experimenten der Universität Utah 80 % der Läuse durch eine nur 30minütige Behandlung getötet und die restlichen fortpflanzungsunfähig gemacht wurden. Es bleibt abzuwarten, ob die derzeit in der Entwicklung befindlichen Heißluftgeräte die erwarteten Erfolge zeigen werden.
Wenn man sich über Läuse informieren möchte kann man sich z.B. die Fragen und Antworten zum Thema Läuse und Laus auf dem Kopfläuse Portal Kopflaeuse-Hausmittel.de durchlesen.
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