Zu den herausragenden Kulturgütern der deutschen Hauptstadt gehören die Berliner Museen. Rund 160 Museen und Sammlungen existieren in Berlin. Zentren sind die Museumsinsel in Mitte, das Kulturforum in Tiergarten sowie die Museumszentren in Dahlem und Charlottenburg.
Das größte und bedeutendste Museum auf der Museumsinsel ist das Pergamonmuseum. Es umfasst mehrere Einzelmuseen, geprägt durch die monumentale Architektur aus verschiedenen Epochen. Hier lassen sich einmalige antike Schätze finden, wie den Pergamonaltar (180-160 v. Cr.) und das um 165 n. Cr. entstandene Markttor von Milet. Ebenso findet man hier griechische und römische Plastiken.
1999 wurde der Gebäudekomplex der Museumsinsel in die UNESCO-Liste des Weltkulturerbes aufgenommen.
Ein weiteres bedeutendes Museum in Berlin ist das Museum für Naturkunde („Naturkundemuseum“), das auf Grund seines Sammlungsumfangs von etwa 30 Millionen Objekten bekannt und bliebt ist.
Wer einen umfassenden Überblick über die deutsche Geschichte vermittelt bekommen möchte, sollte das Deutsche Historische Museum besuchen.
In der Nähe des Potsdamer Platzes befindet sich die Gemäldegalerie am Kulturforum. Hier können etwa 2.700 Gemälde vom Mittelalter bis Anfang des 19. Jahrhunderts der europäischen Kunstgeschichte bewundert werden.
In Berlin-Kreuzberg wurde 1999 das jüdische Museum eröffnet. Hier wird eine Ausstellung zu 2.000 Jahren jüdisch-deutsche Geschichte gezeigt.
Einen Einblick in das Schaffen der expressionistischen Künstlervereinigung „Die Brücke“ wird einem im Brücke-Museum in Zehlendorf vermittelt.
In Berlin-Charlottenburg wird im Bröhan-Museum Kunst der Jahrhundertwende um 1900 ausgestellt. Im Museum Berggruen werden Werke der Klassischen Moderne von Künstlern wie Pablo Picasso und Henri Matisse gezeigt
In Dahlem findet man ebenfalls eine Ansammlung von bedeutenden Museen, wie das Museum für asiatische Kunst, das Museum Europäischer Kulturen oder das Ethnologische Museum.