Arbeit

Blattgold im Museum



Einige davon sind auch mit Blattgold versehen. Das Gold wird im Vorfeld hauchdünn ausgewalzt. Es wird pulverisiert und auf die Rahmen der Bilder sowie für Stuck aufgebracht. Unter Verwendung eines speziellen Klebstoffes wird das Blattgold Stück für Stück mit einem Pinsel auf den Stuck aufgebracht. Nach einer anschließenden Politur glänzen die architektonischen Kostbarkeiten besonders strahlend. Ähnlich verhält es sich bei den Bilderrahmen. Auch in den privaten Wohnungen gibt es oft Bilder, die in mit Blattgold verzierten Rahmen die Wände zieren. Bei den Büchern ist es so, dass wertvolle Exemplare als so genannter „Goldschnitt“ verkauft werden. Das ist dann der Fall, wenn die einzelnen Seiten des Buches an der Schnittkante vergoldet werden. Dabei wird ebenfalls Blattgold eingesetzt. Auch auf dem Buchrücken die Goldschrift wird mittels Blattgold hergestellt. Sorgsam verziert und verschnörkelt sind die alten Buchstaben. Einen besonders schönen Glanz bekommen die Möbel, die mit Blattgold geschmückt werden. Im Museum findet man oft Stücke aus vergangenen Jahrhunderten, die reichlich mit Blattgold versehen sind. Truhen, Kommoden und Schränkchen weisen diesen Schmuck auf. Selbst in den letzten Jahrzehnten wurden Glasvertäfelungen, Platten oder Türen mit Gold geschmückt. Allerdings handelt es sich dabei vermutlich eher um eine einfache Goldfarbe statt des echten Goldes in Form von Blattgold. Auch auf Porzellanfiguren oder Ikonen werden gern mit dem hochwertigen Material verziert. Man kann die schönen und teilweise seltenen Stücke im Museum bestaunen. Übrigens sind auch die Motive Chinesischer Vasen teilweise mit hochwertigem Blattgold versehen. Künstler nutzen für ihre Werke gern Blattgold. Auch in manchen Religionen kommt das hochwertige Gold zum Einsatz. Die Buddhisten setzen Blattgold für die Opfergaben im Rahmen ihrer Riten ein. Als Blattgold wird Gold von 22 Karat verwendet, also recht hochwertiges echtes Gold. Neben Museen bieten auch zahlreiche Klöster und Kirchen edle Stücke, bei deren Bearbeitung das edle Blattgold zum Einsatz kam. Viele Heiligen, Altäre, Kanzeln und Taufsteine werden besonders hochwertig vergoldet. Selbst die Wetterhähne auf den diversen religiösen Gebäuden bestehen zuweilen aus Eisen, welches mit in der Sonne glänzendem Blattgold optisch aufgewertet wurde.


Kontaktperson : Dario Kepler
Tel : +49.2233718027
E-Mail : info@goldpreise.biz

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