Der Border Collie gilt als einer der besten Hütehunde der Welt. Schon seit der Wikingerzeit unterstützten Hirtenhunde den Auf-und Abtrieb der Herden. Der Border Collie stammt aus den schottischen Highlands und ist ein Arbeitshund. Als Stammvater der Rasse gilt " Old Hemp ", der 1893 geboren wurde und auf Grund seiner besonderen Eigenschaften als Hütehund als einer der besten Zuchtrüden überhaupt geführt wurde.
Der Rassestandard der Border Collie ist weit gesteckt, da der Hund in vielen Farbvariationen in verschiedenen Schwarz-und Brauntönen vorkommt. Weiß ist immer vorhanden, aber nicht vorherrschend. Das Fell hat eine dichte Unterwolle und ist kurz, mittellang oder lang. Rüden haben eine Maß von circa 53 cm, Hündinnen etwas weniger. Die Körper der Hunde sind muskulös, geschmeidig und etwas lang gestreckt.
Schon Border Collie Welpen sind sehr intelligent und gelehrig, dabei menschenfreundlich, anhänglich und gehorsam. Seit Generationen als Arbeitshund ausgebildet, ist er schnell, ausdauernd und extrem arbeitswillig.
Wird er nicht ausreichend beschäftigt, kann er schnell zum Problemhund werden, der anfängt, Jogger, Radfahrer oder Kinder "zu hüten". Hundesport, wie Agility, ist eine gute Möglichkeit den Border Collie zu beschäftigen.
Da der Hund ständig Bewegung braucht, sollte er nicht in Stadtwohnungen ohne Auslaufmöglichkeit gehalten werden. Familien sollten genau überlegen, ob sie ihm die Zeit und Aufmerksamkeit widmen können, die er dringend benötigt.