Brandenburgs Landkreise
Es gibt 14 Landkreise in Brandenburg. Die jetzige Verwaltungsgliederung kam durch die Kreisreform im Jahr 1993 zustande. Vorher gab es 38 Landkreise im Bundesland Brandenburg. Einzigartig bei den jetzigen 14 Landkreisen ist, dass keines von ihnen nach seiner Kreisstadt benannt wurde. Die einzelnen Landkreise sind Barnim, Dahme-Spreewald, Elbe-Elster, Havelland, Märkisch-Oderland, Oberhavel, Oberspreewald-Lausitz, Oder-Spree, Ostprignitz-Ruppin, Potsdam-Mittelmark, Prignitz, Spree-Neiße, Teltow-Fläming und Uckermark. Der bevölkerungsreichste Landkreis ist Potsdam-Mittelmark. In ihm leben etwa 204.000 Menschen. Die dazugehörige Kreisstadt ist Bad Belzig. Bad Belzig hat ungefähr 11.000 Einwohner ist seit Dezember 2009 ein staatlich anerkanntes Thermal-Soleheilbad. Der Landkreis mit den wenigsten Einwohnern ist Prignitz mit der Kreisstadt Perleberg. Im Landkreis Prignitz leben um die 84.000 Menschen. Prignitz liegt im äußersten Nord-Westen Brandenburgs. Obwohl die Kreisstadt Perleberg nur knapp 12.500 Einwohner hat, gibt es dort vieles zu entdecken. Perleberg hat einen eigenen Tierpark und Stadtpark. Auch gibt es mehrere sehenswerte Bauwerke, etwa aus der Zeit der Gotik oder des Jugendstils. Eine kulinarische Spezialität aus dem Landkreis ist der Knieperkohl. Knieperkohl ist ein Sauergemüse, was ähnlich wie Sauerkraut schmeckt. Er besteht aus Weißkohl, Marktstammkohl, Grünkohl sowie Wein- und Kirschblättern. Der flächengrößte Landkreis Deutschlands und auch ein recht bekannter ist die Uckermark. Ein beliebter Urlaubsort in der Uckermark ist die Stadt Templin. Sie wird auch die „Perle der Uckermark“ genannt. Campingfreunde sind in Templin genau richtig. Egal ob mit Zelt oder mit eigenem Wohnwagen, in Templin sind Camper herzlich willkommen. Nach einem langen Tag am Strand inkl. Wassersport und Sonnenbaden ist es doch herrlich, wenn man direkt ins Bett fallen kann.
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