Die beiden am häufigsten verwendeten Kaffeebohnen sind die beiden Sorten Coffea arabica und Coffea canephora. Beide machen etwa 99% des Welthandels aus. Die Coffea arabica gilt als die hochwertigere der beiden Sorten, da sie einen höheren Anteil an Kaffeeölen enthält und dadurch einen besseren Geschmack hat. Allerdings enthält sie weniger Koffein und wirkt dadurch nicht so anregend. Die Pflanze ist recht anspruchsvoll, da sie sehr empfindlich gegen Hitze und starke Sonneneinstrahlung ist. Sie wird fast überall zwischen dem 23. Grad nördlicher und dem 25. Grad südlicher Breite angebaut, vor allem in Mittelamerika, Afrika, Asien und Ozeanien. Die Coffea arabica stammt ursprünglich aus Afrika, aus dem südwestlichen Hochland Äthiopiens und dem angrenzenden Boma Platteau im Sudan. Sie wächst dort als Unterwuchs kühler, schattiger Wälder in einer Höhe von 1500-1800 Metern. Die Pflanze kann bis zu 4 Meter hoch werden, wird auf den heutigen Kaffeeplantagen jedoch auf die Höhe eines Strauches zurück geschnitten.
Der erste gezielte Anbau der Caffea Arrabica begann im 15. Jahrhundert in Terrassengärten im Südjemen. Die Araber hatten dort über lange Zeit eine Monopolstellung, bis die Holänder im 17. Jahrhundert dieses Monopol brachen. Sie bauten die ersten Kaffeepflanzen in Ceylon an, später dann auf Java und Sumatra.
In Deutschland werden zu fast 80% Kaffees aus der Arabica Pflanze getrunken, die dann mit anderen Sorten gemischt werden, vor allem um eine gleich bleibende Qualität zu sichern. Reine Arabica Kaffees haben ein sehr unterschiedliches Aroma, je nach Lage der Plantage. Auch sie sind in Deutschland erhältlich, vor allem in speziellen Kaffeegeschäften.