Mode

Cocktailkleider – große Klassiker in neuem Gewand!



Patrik Berger

Cocktailkleider zählen wohl zu den erfolgreichsten und zugleich nützlichsten modischen Errungenschaften des letzten Jahrhunderts. Sie stellen eine perfekt harmonierende Fusion aus elegantem Abendkleid und legerer Tageskleidung dar und eigenen sich somit bestens für Dinnerpartys und festlichen Besuchen bei Freunden und Verwandten.

Als auffallende Besonderheit ist der Schnitt der Cocktailkleider zu erwähnen. Die Modelle sind eigentlich allesamt figurbetont entworfen und reichen in der Regel bis zu den Knien, manchmal aber auch bis zu den Waden.

Ab den 1950er Jahren war der Siegeszug der Cocktailkleider nicht mehr aufzuhalten. Die Frauen erfreuten sich an der femininen Mode, welche jedoch äußerst fein zu tragen war und auch heute noch ist. Besonders durch unzählige amerikanische Fernsehserien, die mitunter auch ein verklärtes bzw. idealisiertes Bild von Mann und Frau in der Gesellschaft vermittelten, wurden die Cocktailkleider hierzulande bekannt und später auch beliebt.

Das bekannteste Modell dürfte hierbei wohl das „Kleine Schwarze“ sein. Hierbei handelt es sich um ein schlichtes und dennoch äußerst elegantes und feminin sowie körperbetont geschnittenes Dinnerkleid, welches spätestens seit den 1950er Jahren weltweit für Begeisterung sorgte. Auch heute ist das „Kleine Schwarze“ noch eines der beliebtesten Cocktailkleider auf dem Markt und wird auch auf Modeschauen regelmäßig in neuen Ausführungen präsentiert.

Im Dezember des vergangenen Jahres war das Cocktailkleid erneut im Mittelpunkt des medialen Interesses, als bei einer Versteigerung das originale Kleid, welches von Audrey Hepburn 1966 in dem Film „Wie klaut man eine Million“ getragen wurde, für umgerechnet 66.000 Euro den Besitzer wechselte. Ein weiterer Beweis für die Tatsache, dass sowohl der Mythos der Schauspielern und auch die Beliebtheit des Kleides noch heute unverändert sind. Man muss aber natürlich nicht solch horrende Kosten befürchten, wenn man sich ein Cocktailkleid zulegen möchte. Selbst das Original brachte bei der Versteigerung rund drei mal mehr ein, als es ursprünglich gekostet hat.


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