Vor circa 2 Jahren bin ich das erste Mal mit Crocs in Kontakt gekommen. Nein, ich rede nicht von wilden Tieren, sondern vom neuen Kultschuh, dessen Welle immer weiter durch Deutschland rollt und es auf Füße abgesehen hat.
Am Amfang dachte ich, da hat aber jemand seine Gartenschuhe zum Einkaufen angelassen, aber nachdem mir an dem Tag noch 3 weitere Personen mit diesen quietschfarbenen Schuhen begegneten, ahnte ich, das ist was Neues. Komisch, Gummischuhe... und dass bei Hitze, Pfui. Wir kennen ja alle den Effekt, wenn man mit nackten Füßen in Turnschuhen oder Sneakern rumläuft. Ein ganzer Tag und für die Nase bedeutet es nichts Gutes!
Bei meinem nächsten Stadtbummel blieb ich an einem Schuhgeschäft hängen, die eben diese Crocs führten und ihre Schaufensterauslage bunt mit ihnen bestückt hatte. Naja, kann ja mal schauen, gesagt getan. Der Preis schreckte mich erst einmal ab, fast 40 Euro für - wie ja gedacht - ordinäre Gummischuhe!
Und die Crocs-Welle lief weiter.
Im Winter liefen mir die ersten Winter-Crocs mit Fell über die Füße. Im Frühjahr blühten wieder die bunten Crocs. Die will ich jetzt auch!
Gesagt getan, nur habe ich einen kleinen Fehler gemacht. Ich habe mich von einer schlechten Nachahmungen verführen lassen. 15 Euro, ein Schnapper! Ich wurde schnell eines Besseren belehrt, dass dies eine schlechte Investition war. Ich bin circa eine Stunde in meinen Schuhen im Haus herumgelaufen und zog sie dann wieder aus. Puh! Wie war das nochmal mit den nackten Füßen in Turnschuhen?? Wiederlich! Meine Güte, hatte ich Schweissfüße! Und das, wo ich normalerweise keine Probleme damit habe. Diese Dinger müssten definitiv Stinktiere heissen!
Das Ende vom Lied war, dass ich die Stinktiere weggeworfen habe und mir ein Paar echte Crocs zugelegt habe. Und ich bin überglücklich! Keine Schweissfüße, keine statische Aufladung, und mit ihren schönen, bunten Farben konservieren Sie den Sommer. Und das Beste: sie sind "sau"-bequem, aber "Crocs" ist definitiv der schönere Name für meine Lieblinge!