Laminatböden werden immer beliebter. Sie sind preiswert, robust und einfach zu verarbeiten. Bei der Verlegung muss darauf geachtet werden, das Laminate keinesfalls auf Elektro -Fußbodenheizungen aufgebracht werden dürfen. Ursächlich ist die zu schnelle und zu starke Wärmeentwicklung. Eine Verlegung von Laminat auf Warmwasser - Fußbodenheizungen ist dagegen kein Problem, wenn die folgenden Grundsätze eingehalten werden:
Alle mineralischen Untergründe müssen vor der Verlegung aufgeheizt werden, damit die für Laminatböden schädliche Feuchtigkeit entweichen kann. Die Temperatur der Fußbodenheizung soll optimalerweise täglich in Schritten von 5°C gesteigert werden, bis die maximale Heizleistung erreicht ist. Abschließend muss die Heizung bei voller Leistung mindestens 72 Stunden durchheizen.
Messen Sie die Restfeuchte im Boden und berücksichtigen Sie folgende Restfeuchtegehalte: Zementestrich <1,5 % Zementfeuchtigkeit (CM) und Anhydritestrich <0,3 % Zementfeuchtigkeit (CM). Ist sie unterschritten, muss die Heizung 1–2 Tage vor der Verlegung wieder abgeschaltet werden. Die Oberflächentemperatur des Estrichs sollte bei der Verlegung mind. 15°C, maximal 20°C betragen. Nach der Verlegung – für die auch unsere allgemeinen Verlegerichtlinien für die schwimmende Verlegung gelten – darf die Oberflächentemperatur der Böden beim Heizen maximal 25°C betragen.