Industrie

Das Farbband als Druckfarbenträger



Ein Farbband ist der Hauptträger der Druckfarbe. Das Farbband findet man in Schreibmaschinen, Impact-Druckern (Impact englisch: An- oder Aufprall) und alten Rechenmaschinen mit Druckwerk. Mittels Anschlägen durch ein Farbband oder Drucktuch wird das zu Verfassende aufs Papier gebracht. Die meisten Farbbänder sind aus Naturseide, Nylon oder Carbon.

Erwähnenswert ist hier das Carbon-C-Band, das heißt C= corecctable, dieses einfach beschichtete Carbonband ermöglicht eine nahezu perfekte Fehlerkorrektur. Moderne Maschinen haben eine eingbaute Korrekturfunktion, ein zweites Farbband, das sogenannte Korrekturband. Die neueren Bänder kann man auch zweifarbig getränkt erhalten, dies läßt die Texte vielseitiger werden.

Der Träger der Druckfarbe ist offen beziehungsweise in einer Kassette montiert. Offen bedeutet, man muß eine gefüllte Spule nachkaufen, somit ist der Anfang des neuen Farbbandes in die vorhandenen Spulen einzuhaken. Anschließend wird das Farbband in die vorhandenen Führungen eingefädelt. Dies ist eine aufwändige Prozedur.

Die bequemere Art besitzen dann neuere Maschinen. Diese haben eine Farbbandkassette, die das austauschen zum Kinderspiel werden lässt, denn die Finger bleiben sauber.

Im Jahre 1855 wurde die erste Schreibmaschine mit
Farbband von dem Italiener Guiseppe Ravizza (geboren 1811 - gestorben 1885) konstruiert. Seriell gefertigte Maschinen mit Farbbändern wurden ab 1867 von einer dänischen Firma Mailing Hansen hergestellt.


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