Das Taj Mahal, das wohl bekannteste Wahrzeichen Indiens, zieht jährlich mehrere Millionen Touristen an. Dieses Mausoleum aus weißem Marmor ließ der indische Großmogul Shah Jahan im Jahre 1651 aus Trauer über den Tod seiner lieben Frau Mumtaz Mahal erbauen. Sie starb im Alter von 36 Jahren bei der Geburt ihres 14. Kindes.
Um den "zu Stein gewordenen Seufzer" erbauen zu können, ließ der Herrscher unter der Leitung der besten und geschicktesten Handwerker annähernd 20000 Menschen und 1000 Elefanten arbeiten. Auf einer Größe von 100m mal 100m entstand ein gigantisches Grabmal mit 22 Kuppeln und vier Minaretten, die eine Höhe von 40m erreichen und jeweils in den Ecken der Einfassungsmauer errichtet wurden. Zu diesem Prachtbau wurde noch ein 18 Hektar großer Garten angelegt. Der Herrscher selbst wurde 1666 neben seiner Gattin beigesetzt.
Das Taj Mahal wurde im Jahre 1983 von der UNESCO zum Weltkulturerbe ernannt und im Juli 2007 als eines der neuen sieben Weltwunderausgezeichnet. Der im heutigen Bundesstaat Uttar Pradeshs gelegen Marmorbau wird gerne von jungverheirateten indischen Paaren besucht. Sie erhoffen sich dadurch unsterbliche und lebenslange Liebe.
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