Gerade bei alten Festplatten kann es sehr schnell passieren, das Daten verloren gehen und ohne professionelle Hilfe die Daten nicht wiederhergestellt werden können. Die Lebensdauer von Festplatten wird je nach Hersteller meist mit 3-5 Jahren angegeben, jedoch gibt es auch Festplatten die 10-15 Jahre alt sind und immernoch funktionieren. Es empfiehlt sich immer ein Backup, auch wenn die Festplatte neu ist, da man nie genau feststellen kann wann eine Festplatte kaputt geht. Es gibt Software welche die Festplatte überprüft und dadurch erkennt, ob die Festplatte Fehler aufweißt und evtl. bald kaputt geht, aber darauf kann man sich nur bedingt verlassen. Außerdem ist das Risiko von Stromschwankungen, oder Fehler im Netzteil nicht kalkulierbar und man sollte immer eine Datensicherung vornehmen um sich vor einer kostspieligen Datenrettung zu schützen. Wenn eine Festplatte defekt ist, wird zwischen unterschieden zwischen logischen und physischen Fehlern. Logische Fehler einer Festplatte sind Fehler in der Verzeichnisstruktur, oder im Dateisystem. Diese Fehler sind meistens vom Benutzer selbst verursacht, oder durch Viren und Systemblockagen. Eine Datenrettung kann man hier meist mit dem nötigen Know How und mit entsprechender Software selbst vornehmen. Physische Fehler hingegen sind Fehler die auf eine defekte Mechanik oder Elektronik der Festplatte zurückzuführen sind. In diesem Falle ist eine professionelle Datenrettung eines Profis ratsam, da man gerade beim wechseln der Mechanik ein Reinraumlabor benötigt.
Grundsätzlich sollte man abwägen, ob man Geld für eine Datenrettung ausgeben möchte, da dies meist eine sehr kostspielige Angelegenheit werden kann. Ein vorheriger Vergleich der Anbieter kann hierbei enorme Kosten sparen.