Das Thema Datensicherheit wird von den meisten Computeranwendern auf die leichte Schulter genommen. Obwohl ständig über Gefahrenquellen, wie zum Beispiel Computerviren, berichtet wird, kommt es in der Praxis nur äußerst selten vor, dass die Anwender entsprechende Sicherheitsvorkehrungen treffen. Des Weiteren hört man nur selten von Anwendern, die Sicherheitskopien anfertigen.
Somit ist es nicht verwunderlich, dass zahlreiche Anwender von Datenverlusten betroffen sind. Die meisten müssen diesen Verlust hinnehmen und können nur daraus lernen – denn eine Datenrettung kommt nur für die wenigsten in Frage. Aufgrund der hohen Kosten sind es überwiegend Unternehmen, die entsprechende Laufwerke an die Datenrettungsanbieter einsenden und eine Datenwiederherstellung durchführen lassen. Zwar sind die Unternehmen auch nicht unbedingt davon begeistert, eine Datenrettung in Anspruch zu nehmen, doch meist bleibt ihnen aus Wettbewerbsgründen gar nichts anderes übrig.
Mit welchen Kosten man bei der Datenrettung einer Festplatte zu rechnen hat, lässt sich im Vorfeld nur schwer beziffern. Vereinfacht kann nur gesagt werden: Je schlimmer der Schaden ist, desto teurer wird es. Es sollte jedem einleuchten, dass es weniger Arbeit erfordert die Daten von einer mit Viren befallenden Festplatte zu retten, als von einer Festplatte, deren Hardware stark beschädigt wurde.
Allerdings muss es gar nicht erst so weit kommen, dass eine Festplatten Datenrettung erforderlich wird. Es gibt zahlreiche Anbieter von Sicherheitslösungen, mit denen sich das Ausfall- beziehungsweise Verlustrisiko von Daten ganz erheblich minimieren lässt. Zwar sind die Investitionen, die der Anschaffung entsprechender Sicherheitslösungen verbunden sind, meist nicht besonders günstig – aber immer noch erheblich günstiger als der Schaden, der bei einem Datenverlust entstehen kann.