Der Body Mass Index - BMI
Der Body Mass Index, kurz BMI genannt, wird in der Regel dazu verwendet, die verschiedenen Gewichtsstufen einzuteilen.Er wird wie folgt berechnet: kg/m2
Bei der Berechnung werden Alter, Gewicht, Körpergröße und Geschlecht mit einbezogen. Frauen haben generell einen niedrigeren BMI als Männer - was aber daran liegt, dass Männer schlicht und einfach mehr Muskelmasse besitzen. Genauso ist ein BMI von 26 bei einem älteren Menschen durchaus im Normalbereich.
Wobei - nimmt man die "Faustregel" ein BMI von 19-24 als "Normalewicht" gilt. Ab 25 spricht man von Übergewicht, und ein BMI ab 30 gilt als adipös (Adipositas - Fettsucht) und sollte dringend medizinisch behandelt werden. Das Gleiche gilt auch für einen BMI von unter 19 - hier spricht man dann von Untergewicht, was ebenfalls dringend in ärztliche Behandlung gehört. Der BMI muss nicht im Kopf ausgerechnet werden, verwenden Sie dazu einen BMI Rechner.
Dennoch sollte man hier auch unterscheiden. Bei Menschen mit viel Muskelmasse reicht es meist nicht aus, sich nach dem BMI zu richten - hier sollte auch der Körperfettanteil gemessen werden um ein realistisches Ergebnis zu erhalten. Ein BMI ab 30 wird aber generell als Adipositas eingestuft und die Patienten sollten mit ernährungs-medizinischer Hilfe versuchen ihr Gewicht zu reduzieren. Folgeschäden eines zu hohen BMI können sein:
- Diabetes Typ 2 - das vermehrte Ansetzen von Bauch- und Hüftfett - was wiederum Herzinfarkte etc. begünstigt - Kurzatmigkeit - Bluthochdruck - Gefäßerkrankungen - Rücken- und Gelenkbeschwerden -bei Frauen das Metabolische Syndrom mit vermehrter Behaarung nach dem männlichen Behaarungsmuster, Ovarialzysten und vielen weiteren Symptomen. Zusätzlich können - genau wie beim Untergewicht - noch schwere psychische Schädeigungen hinzu kommen.
Bei Kindern wird der BMI auch wie oben beschrieben berechnet - jedoch werden die Werte hier anders verteilt.
Kontaktperson : Enrico Wnendt
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