Industrie

Der Mobilkran – In der heutigen Zeit ein universelles Hightech-Fahrzeug



Mobilkrane sind All-Terrain-Krane, kurz AT-Kran genannt. Damit soll verdeutlicht werden, dass sie geländegängig und mit ihrem Radfahrwerk überall einsetzbar sind. Der Mobilkran ist mehrachsig, mit oft bis zu neun oder zehn Achsen. Die Mobilkrane unterliegen den Bestimmungen der Straßenverkehrsordnung, da sie am öffentlichen Straßenverkehr teilnehmen.

Es gibt für verschiedenartige Arbeitseinsätze auch unterschiedliche Mobilkrane. Je nach Bedarf kann aus dem Fahrzeugpark ausgewählt werden zwischen Citykranen, Großkranen, Hydraulikgeländekranen oder auch Ladekranen. Für jede Variante gilt der Vorteil der Mobilität. Die Mobilkrane gelangen sozusagen aus eigener Kraft ans Ziel, und dort entfallen die Rüst- und Aufbauzeiten, wie sie bei stationären Kränen unerlässlich sind.

Der Mobilkran, gleich welches Modell ist geländegängig und kann praktisch jedes Ziel anfahren. Die Räumung von Unfallstellen im Straßen- oder im Schienenverkehr ist ohne den Mobilkran gar nicht mehr vorstellbar. Für den Mobilkran spricht ferner der zeitliche Aspekt. Ein Anruf genügt, der Mobilkranführer wird mit den notwendigen Informationen versorgt und kann sich unverzüglich mit dem Mobilkran zum Zielort begeben. Die uneingeschränkte Teilnahme am Straßenverkehr ermöglicht ein zügiges Vorwärtskommen, ab und zu auch einmal mit Blaulichtunterstützung der Polizei. Der Mobilkran ist keine Konkurrenz zum stationären Kran, sondern eine sinnvolle bis hin zu notwendige Ergänzung.



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