Auf dem Markt für schnelle DSL-Internetzugänge tut sich einiges. Seit vielen Monaten liefern sich die DSL Anbieter einen erbarmungslosen Preiskampf: die Preise purzeln und die angebotenen Bandbreiten werden immer größer.
Die lachenden Dritten bei dem seit geraumer Zeit tobenden Konkurrenzkampf der DSL-Anbieter sind die DSL-Einsteiger und die DSL-Wechsler. Wer hätte es vor zwei oder drei Jahren für denkbar gehalten, dass man eines Tages zu einem günstigen monatlichen Pauschalpreis mit bis zu 6.000 kBit/s im Internet würde surfen können? Mittlerweile gibt es unzählige DSL-Anbieter, bei denen man für wenige Euro eine DSL-Flatrate erwerben kann, die grenzenloses Surfen im Internet ohne Zeit- oder Volumenlimits ermöglicht. In ausgesuchten Städten offerieren einige Provider so genannte Cityflats. Eine Cityflat ist eine besonders preisgünstige echte DSL-Flatrate.
Wer glaubt, das Ende der Fahnenstange sei nun langsam erreicht, der täuscht sich. Die DSL-Nachfolgetechnik ADSL2+ ist bereits in den Startlöchern. Seit Dezember 2005 bieten die ersten DSL-Anbieter Internetzugänge mit Datenübertragungsgeschwindigkeiten von bis zu 16 MBit/s an. Damit werden in Zukunft Anwendungen möglich sein, von denen wir heute noch nicht einmal träumen. Fernsehen und Internet werden in absehbarer Zeit miteinander verschmelzen.
Wer noch immer keinen DSL-Anschluss hat, sollte so bald wie möglich auf den Zug in Richtung Zukunft aufspringen. Die DSL-Anbieter unterbreiten den DSL-Interessenten derzeit außerordentlich günstige Angebote. Einsteiger sind gut beraten, sich auf einem unabhängigen Informationsportal oder in Fachzeitschriften über die zahlreichen DSL-Anbieter und deren vielfältige Angebote zu informieren.