Der richtige Teichfilter für Ihren Koiteich:
Speziell in Teichen in denen Fische gehalten werden, kommt man um einen Teichfilter nicht herum. Ausgenommen sind naturnahe Teiche mit einem gigantischen Wasservolumen bei gleichzeitig geringem Fischbesatz.
Der Handel bietet eine große Auswahl an Teichfiltern in verschiedenster Ausführung und in allen Preisklassen an. Wir unterscheiden 3 verschiedene Arten der Wasserfiltrierung. Ein guter Teichfilter ist also immer in mindestens zwei Bereiche aufgeteilt.
In der ersten Stufe der mechanischen Filterstufe werden Feststoffe wie Algen, Blätter und Pflanzenreste dem Wasser entzogen.
Der Bogensiebfilter ist ein gutes Beispiel für einen effektiven Vorfilter. Hier wird das Wasser auf ein spezielles Edelstahlsieb geleitet, wo Schmutzpartikel bis 200µ mechanisch entfernt werden. Ein weiterer Vorteil des Bogensiebfilter ist, dass er das Wasser mit Sauerstoff anreichert und fast mit jedem guten Teichfilter kompatibel ist.
In der zweiten, der biologischen Filterstufe werden Substanzen wie Ammoniak und Nitrit durch nützliche Bakterien in ungiftiges Nitrat umgewandelt. Diese Bakterien siedeln sich auf der Oberfläche der verschiedenen Filtermaterialien wie z.B. Japanmatte, Aquarock oder Beads an.
Einen Biologischen Teichfilter sollte man speziell im Sommer zusätzlich belüften, da die Bakterien einen enormen Sauerstoffbedarf haben.
Bei der chemischen Filterung der dritten Filterstufe absorbieren große Moleküle beispielsweise Medikamentenreste und andere chemische Substanzen aus dem Wasser. Am gebräuchlichsten sind Filterkohle und Zeolith. Diese werden bei Bedarf in Säcken mit in den Teichfilter gegeben. Zeolith lässt sich mit Salzwasser reinigen und kann somit wiederverwertet werden.
Mit einem UVC Filter kann man zusätzlich die Schwebealgen bekämpfen. Durch die Bestrahlung des Wassers mit UV-Licht verklumpen die freischwimmenden Algen und lassen sich dann gut im mechanischen Filter ausfiltern. Je nach Durchflussrate werden auch manche Bakterien und Parasiten abgetötet.