Der Werdegang von Kaffee
Kaffee gehört in der heutigen Zeit zu den beliebtesten Heißgetränken in Deutschland und liegt aus diesem Grund sogar noch vor Bier. Wer sich mit dem Thema nur ein wenig auseinandersetzt, für den ist diese Tatsache kein Wunder. Schließlich wird das schwarze Heißgetränk immer und vielerorts getrunken - morgens zur ersten Mahlzeit des Tages, im Job, zwischendurch als Muntermacher oder abends mit Freunden in einer Bar. Selbst der Kaffee-to-Go (deutsch Kaffee zum Gehen) ist in der Zwischenzeit entstanden, denn das Leben wird kontinuierlich schneller und die Leute haben immer weniger Zeit. Doch wo kommt der Kaffee her bzw. was hat die Kaffeerösterei mit dem Kaffee zu tun?
Die Kaffeebohne kommt ursprünglich aus Äthiopien, wo diese bereits im 9. Jahrhundert erwähnt und von Hirten entdeckt wurde. Die ortsansässigen Mönche waren dann die Ersten, die daraus einen Aufguss machten und diesen tranken, so zumindest die ersten Überlieferungen.
Was hat jetzt eine Rösterei mit dem Kaffee zu tun?
Kaffeepflanzen benötigen spezielle Klimabedingungen, um wachsen zu können, welches alleinig auf der Südhalbkugel vorzufinden ist. Nach der Ernte werden die braunen Bohnen gewaschen, getrocknet und in die entsprechenden Absatzländer verfrachtet. Vor Ort werden diese dann in den Kaffeeröstereien geröstet und für den Verkauf fertiggemacht.
Eine Kaffeerösterei ist laut Duden ein "Unternehmen, das sich mit dem Rösten von Kaffee und dem Verkauf des gerösteten Kaffees befasst" (vgl. www.duden.de/suchen/dudenonline/Kaffeer%C3%B6sterei). Die Röstung der Kaffeebohnen ist für die Optimierung des Geschmacks unabdingbar. Erst durch das Röstverfahren entsteht die bekannte dunkle Farbe der Kaffeebohnen und das gewünschte Aroma. Wobei man auch hier unterscheidet: Der Röstvorgang beginnt bei knapp 60 Grad und wird gewöhnlich bei 200-250 Grad beendet, je nach Röstverfahren, Röstung und dem gewünschtem Röstgrad. Man kann sagen: Je länger der Röstvorgang dauert, desto dunkler werden die Bohnen und desto kräftiger wird das Aroma.
Wichtig bei der Kaffeeröstung ist aber auch der Abbau von unverträglichen Chlorogensäuren. Chlorogensäuren sind beispielsweise für Magenbeschwerden verantwortlich und werden erst durch eine langsame Röstung abgebaut. Je länger die Röstung bei niedriger Temperatur erfolgt, desto besser wird die Qualität des Kaffees, da Chlorogensäuren abgebaut werden und mehr Aromen entstehen können.
Erst wenn der ganze Röstungsvorgang abgeschlossen ist, werden die Kaffeebohnen verpackt und in den Geschäftsverkehr gebracht.
Firmenname : Mein eigener Kaffee
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