Arbeit

Die aktuelle Situation am Arbeitsmarkt



Nach Angaben der BA (Bundesagentur für Arbeit) hat sich die Situation am deutschen Arbeitsmarkt im April 2009 gegenüber dem März zwar nicht verschlechtert, trotzdem ist der im Frühjahr übliche Aufschwung am Arbeitsmarkt aufgrund der Wirtschaftskrise diesmal nicht eingetreten. Vielmehr ist die Situation nahezu unverändert: In beiden Monaten gab es etwa 3,585 Millionen Erwerbslose. Dies entspricht einer Arbeitslosenquote von 8,6 Prozent. Es fand lediglich ein Abbau um 985 Stellen statt, ein Wert der nahezu vernachlässigt werden kann.


Der Grund warum die Arbeitslosigkeit trotz rasant zurückgehender Wirtschaftsleistung nicht stärker anstieg, liegt eindeutig in der derzeitigen Möglichkeit Kurzarbeit bis zu 24 Monate lang in Anspruch zu nehmen. Alle Experten sind sich einig, dass die Arbeitslosenzahl ohne die aktuellen Änderungen deutlich höher liegen würde. Denn immerhin sind aktuell fast eine Million Arbeitnehmer auf Kurzarbeit und die Experten der BA erwarten, dass sich dies Zahl in den kommenden Monaten noch auf bis zu 1,5 Millionen erhöht.


Die aktuelle Finanz- und Wirtschaftskrise braucht die Rücklagen der BA mit extremer Geschwindigkeit auf. Wenn sich die derzeitige Situation noch länger fortsetzt, gehen Experten von einem 14 Milliarden Defizit der BA bis Jahresende aus. Bis zum Ende des Jahres 2010 könnte dieses Defizit dann noch weiter – auf bis zu 17 Milliarden Euro – anwachsen.


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Kontaktperson : jafeth mariani

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