Die Atomenergie
Atomenergie entsteht bei der Kernspaltung. Diese Art von Energie wird seit den 50er Jahren in Kernkraftwerken in großem Maße freigesetzt. Zum ersten Mal wurden die Kenntnisse über die Kraft der Radioaktivität im zweiten Weltkrieg deutlich. Im Rahmen des Manhattan- Projekts gelang zum ersten Mal eine kontrollierte Kettenreaktion in einem Kernreaktor in Chicago. Ziel war die erfolgreich gezündete Atombombe am 16. Juli 1945. Zur Gewinnung von elektrischem Strom werden Kernkraftwerke verwendet. Der Anteil der genutzten Atomenergie beträgt in Deutschland ca. 16%. Deutschland möchte aber aus dem Betrieb der Atomenergie aussteigen, hat aber zurzeit noch 210 Kernkraftwerke mit 438 Reaktorblöcken und einer Gesamtleistung von 372 GW in 31 Ländern in Betreib. Zur Entstehung sind Brennelemente nötig, die hochgradig radioaktiv sind, wenn sie verbraucht sind. Hierfür werden beim Abtransport spezielle Behälter verwendet, wie zum Beispiel Castor- Behälter. Die abgebrannten Brennelemente und der radioaktive Abfall aus den Wiederaufbereitungsanlagen werden in den Zwischenlagern so lange gelagert, bis die Radioaktivität und die Energie weites gehend abgeklungen ist. Danach folgt die Umlegung in ein Endlager. Allerdings gibt es weltweit kein einziges Endlager für radioaktiven Müll. Zurzeit befindet sich ein Zwischenlager in Gorleben und eins in Asse. Allerdings sind die Menschen in der Umgebung davon weniger begeistert, was verständlich ist. Das Zwischenlager in Asse bröckelt und eignet sich eigentlich schon lange nicht mehr als Zwischenlager. Die größte Katastrophe ereignete sich in Tschernobyl 1986. Bei der Kernschmelze kam es zu einer Explosion, die das Land darum völlig verseuchte. Noch heute leiden die Menschen dort und in Deutschland unter den Folgen.
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