Kreuzfahrten boomen - und insbesondere Flusskreuzfahrten erfreuen sich wachsender Beliebtheit. Während außereuropäisch derzeit der Nil und der Yangtse hoch im Kurs stehen.
Die Zahl der Flussschiffe in Europa steigt kontinuierlich.
Vor allem die Donau hat des den Flussreisenden angetan. Donaukreuzfahrten haben jedes Jahr zweistellige Zuwachsraten - mit Konsequenzen auf die Zahl der Schiffe und dem Verkehr auf der Donau. An manchen Schleusen soll es zu regelrechten Rennen von Passagierschiffen kommen - wer zuerst kommt hat einen sicheren Platz in der Schleuse.
Aber die Reisen lohnen sich nicht wegen Flussschiffrennen: Entlang der schönen Donau liegen viele der europäischen Kulturmetropolen: Linz, Wien, Bratislava oder Budapest. Mit der Öffnung von Osteuropa ist die Donau für Flussreisen bis hinunter zum Schwarzen Meer befahrbar - und gerade das weite Donaudelta ist eines der großen Naturparadiese Europas.
Die Zahl der Reiseveranstalter für Flussreisen auf der Donau steigt auch. Mit Arkona (A"Rosa), Nicko Tours, Deilmann oder Viking sind viele der großen, renomierten Veranstalter regelmäßig ausgebucht. Dazu kommen neue Anbieter aus Osteuropa wie die rumänische CNF - Giurgiu oder die bulgarische Dunav Tours.
Von Deutschland starten die meisten Donaukreuzfahrten in Passau. Die Stadt hat sich bereits auf den ständigen Strom internationaler Flussreisender gewöhnt.