In der menschlichen DNA ist der gesamte genetische Bauplan eines Menschen enthalten. Durch sie kann man zu einer Reihe von Erkenntnissen gelangen, so zum Beispiel, ob man wirklich der Vater eines Kindes ist. In diesem Falle wird ein DNA Vaterschaftstest durchgeführt. In der Regel besteht der Vater auf die Durchführung eines solchen. Entweder wird er auf freiwilliger Basis mit Zustimmung der Mutter gemacht oder man holt sich als Vater einen Gerichtsbeschluss, dass der DNA Vaterschaftstest ausgeführt werden darf.
Mit dem DNA Vaterschaftstest wird der genetische Fingerabdruck von Vater und Kind hergestellt und miteinander verglichen. Das Herstellen des genetischen Fingerabdrucks wird im Fachjargon auch als Genotypisierung bezeichnet. Dieser Begriff ist von Genom abgeleitet. Das Genom ist das Erbgut eines jeden Lebewesens, welches in der DNA enthalten ist. Neben allgemeinen Informationen, die bei der jeweiligen Spezies immer gleich sind, gibt es individuelle Informationen. Das sind die Informationen, welche es ermöglichen, bei einem DNA Vaterschaftstest festzustellen, ob das Verhältnis Vater und Kind zutrifft oder nicht. Die individuellen Informationen der DNA werden durch die Genotypisierung herausgefiltert und für den Auftraggeber vom DNA Vaterschaftstest in eine lesbare Form gebracht.
Ein DNA Vaterschaftstest, der sowohl für private Zwecke verwendet werden kann, wie auch von Gerichten und Behörden anerkannt wird, ist nicht gerade preiswert zu nennen. Man muss mit etwa 250 Euro rechnen.