Die Industrie
Im 18.Jahrhundert mit dem Beginn der industriellen Revolution in England wanderte ein großer Teil der Landbevölkerung in die schnell wachsenden Städte ab. Damit legten sie den Grundstein für ein stetiges Wachstum der Industrie. Es standen nun genügend Arbeitskräfte für den weiteren Aufbau von produzierenden Betrieben zur Verfügung. Durch die schnelle Industrialisierung wuchsen auch mit rasanter Schnelligkeit die sozialen Missstände an. In den neu entstanden Industriebetrieben fanden noch keine rechtsstaatlichen Regelungen, auf die dadurch entstandenen neuen Arbeitsverhältnisse Anwendung. Im Vordergrund stand zu dieser Zeit nur die Erzielung von einem hohen Profit für die Besitzer der Industriebetriebe, durch die Herstellung von verschiedensten Industriebedarf, unter Missachtung der menschlichen Arbeitsbedingungen. Damals gab es keine gesetzlichen Bestimmungen zu den Arbeitszeiten, Regelungen zum Arbeitsschutz oder auch Bestimmungen zum Umweltschutz. Im Gegensatz zur heutigen Zeit war Kinderarbeit damals das Normalste der Welt. Unter unmenschlichen Bedingungen und für einen Hungerlohn arbeiteten Kinder schon mit sehr jungen Jahren in den Fabriken, um einen Beitrag zum Lebensunterhalt ihrer Familien zu leisten. Im Laufe der Zeit hat sich allerdings an der Einteilung der Gesellschaft grundsätzlich nichts geändert, aber es fand eine Weiterentwicklung der Arbeitsbedingungen statt. Heute sind die Arbeitsbedingungen, wie auch der Arbeitsschutz und Umweltschutz in verschiedenen Gesetzen geregelt. Festgelegt unter anderem sind die Arbeitszeiten, Entlohnung der Arbeitskräfte und die Arbeitsbedingungen, dabei ist Kinderarbeit gesetzlich strengstens verboten. Stetig findet eine weitere Verbesserung der Arbeitsbedingungen, unter welchen die Produktion von industriellen Gütern erfolgt, statt. Immer mehr gewinnt der industrielle Umweltschutz mit Richtlinien für Lagerung, Entsorgung, Reinigung von Materialien eines Betriebes, an Bedeutung.
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