Familie

Die Sache mit dem Beileid ausdrücken



Es gehört auf jeden Fall zum guten Ton, dass wenn jemand verstorben ist, den man kannte oder dessen Familie man kannte, das Beileid ausdrücken. Doch das Beileid auszudrücken gehört zu den Trauerritualen, die im europäischen Kulturraum auch heute noch aufrecht gehalten wird. Und auch das Tragen von schwarzer Kleidung zur Beerdigung ist etwas, womit man Beileid ausdrücken kann. Dies ist Sitte im Bezug auf das Beileid ausdrücken, wenn der Verstorbene jemand war, der einem nicht so nahe stand. Da es vielen Menschen jedoch nicht möglich ist - entweder aus zeitlichen oder auch aus räumlichen bzw. geografischen oder gar gesundheitlichen Gründen - das Beileid ausdrücken persönlich zu unternehmen am Tag der Beerdigung oder aber einige Tage danach durch einen Kondolenzbesuch, gehört zum Beileid ausdrücken auch das Schreiben von einer Beleidskarte. Auch mit der Hilfe von einer Beileidskarte kann man durchaus und sehr gezielt das Beileid ausdrücken zum Tod von einem Menschen. Doch am wirkungsvollsten auch für die Hinterbliebenen ist immer noch am Grab oder nach der Trauerfeier die Hand zu reichen und "mein Beileid" zu sagen. Auch dies wird als Form des Beileid ausdrücken anerkannt. Dies sollte man im Übrigen auch tun, wenn man den Verstorbenen oder die Hinterbliebenen eigentlich nicht so leiden konnte bzw. kann.







aus, dass wir Mitleid mit den Betroffenen haben. Auch wenn ein nicht so nahe stehender oder geschätzter Mensch stirbt, haben wir zumindest die traurige Pflicht unser Beileid auszudrücken. Hierbei gilt als goldene Regel, dass man niemals schlecht über Verstorbene redet. Auch wenn wir den Verstorbenen nicht mochten oder schätzten, drücken wir den Angehörigen unser Beileid aus. In diesem Falle verlieren wir besser kein Wort, drücken den Angehörigen die Hand und sagen die üblichen Worte „mein Beileid.“

Beileid ausdrücken - Trauerrede

Auch in der Trauerrede kann man sein Beileid ausdrücken. Es ist zwar eine öffentliche, doch sehr ehrende Form des Beileids eine Trauerrede zu halten. Personen in der Öffentlichkeit müssen sehr oft diese Reden halten. Privatpersonen wird dies zumal in einer solchen Situation wohl eher schwer fallen. Wenn man persönlich betroffen ist, dann ist es schon ein ganz großer Kraftakt und meist hört man dies der erstickten oder tränenreichen Stimme auch an. Wenn man viel Gefühl in eine solche Beileidsbekundung legt ist dies im Rahmen einer Trauerfeier keinesfalls falsch. Jeder Zuhörende wird verstehen, dass das was wir ausdrücken wollen uns nicht leicht über die Lippen kommt. Bei Bestattungen von jungen Menschen oder besonders tragischen Fällen merkt man es selbst den Pfarrern, die ganz gewiss geübt sind an, dass ihnen gerade dieser Fall sehr nahe geht.


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