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Die Samsung Group



Samsung, in koreanisch "drei Sterne", ist einer der größten Mischkonzerne Koreas mit ca. 250 000 Mitarbeitern. Er wurde 1938 von Lee Byung-chull als Lebensmittelgeschäft in Daegu gegründet. Nach dem Ende des Koreakrieges wurde das Betriebsfeld auf die Nahrungsmittelverarbeitung und die Baubranche ausgeweitet. In diesem Zuge wurden die erste Zuckerraffinerie und Weizenmühle für den industriellen Zweck erbaut. Heute ist Samsung der größte Lebensmittelproduzent Südkoreas. Mit der 1969 gegründeten Tochtergesellschaft Samsung Electronics drang der Konzern in ein neues Marktsegment ein und spezialisierte sich dabei auf die Unterhaltungselektronik wie Samsung Handys und Herstellung von Haushaltsgeräten. Später folgten die Erschließung des Automobil- und Maschinenmarktes, der Versicherungs-, Immobilien-, Großhandels- und Freizeitbranche. Nach der Asienkrise hingegen wurde das Expansionstreben gestoppt. Samsung musste, um seine Kapitalbasis zu festigen, mehrere Tochtergesellschaften verkaufen. Damit fokusierte der neustrukturierte Konzern auf einzelne Kernbranchen und Samsung Electronics wurde - auch durch die Sparte Handys - zur Cash Cow des Unternehmens. 2005 erschütterte die "Akte X" den Ruf des Unternehmens. In dieser schwarzen Liste wurden von einer Bürgerrechtsbewegung 278 Namen genannt, die auf der Gehaltsliste des Konzerns aufgeführt sind bzw. wurden. Dabei stellte sich heraus, dass nicht nur zwei Ex-Premierminister zu diesen Personen gehörten, sondern auch, dass die Samsung Group 1997 in den Präsidentschaftswahlkampf mittels Spenden eingriff. Dieser Eklat wurde auch bekannt als "Samsunggate" und "Republik Samsung".

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