Aufgrund aktueller Diskussionen um die Verlängerung der Laufzeiten von Atommeilern rückt auch die Frage nach der Entwicklung regenerativer Energiequellen vermehrt in den Fokus der Öffentlichkeit. Zwar sind sich die meisten Deutschen einig, dass Atomkraft keine Lösung ist und aufgrund der damit verbundenen atomaren Abfälle dringend eine Alternative gefunden werden muss, dennoch ist der Stromverbrauch sicher zu stellen. Die bisherigen Alternativen reichen vom Produktionsvolumen bei weitem nicht aus, um die Strommengen der Atomkraftwerke auffangen zu können.
Doch welche regenerativen Energiequellen gibt es denn überhaupt? Nach aktuellem Stand kann man die Stromproduktion aus ökologischer Sicht wie folgt zusammenfassen:
-Stromerzeugung aus Sonnenenergie
-Stromerzeugung aus Windenergie
-Stromerzeugung aus Wasser
-Stromerzeugung aus Biotherme
-Stromerzeugung aus Wärme
Natürlich gibt es darüber hinaus noch wesentlich mehr Ansatzpunkte, die oben genannten Produktionsformen stellen derzeit aber den größten Anteil des Ökostroms dar.
Besonders interessant ist hierbei die Stromerzeugung durch Wasser. Dass dies eine durchaus positive Form der Energiegewinnung ist, dürfte allen bekannt sein. Im Gegensatz zur Sonnen- und Windenergie ist die Wasserkraft immer gegeben. Sie ist unabhängig von äußeren Einflüssen und daher verlässlicher als andere Produktionsformen.
Die Energiegewinnung erfolgte in den vergangenen Jahren hauptsächlich durch Wasserkraftwerke, die meist an Stauwehren oder Talsperren angesiedelt sind. Das Prinzip ist hierbei recht simpel. Das Wasser wird meist in Flüssen aufgestaut und durch eine Turbine durchgeleitet. Durch die Wasserkraft wird die Turbine angetrieben und Strom erzeugt.
In den vergangenen Jahren wird der Blick jedoch vermehrt auf die Küstenregionen gerichtet. Die sogenannten Gezeitenkraftwerke funktionieren ähnlich, wobei die Kraft der Gezeiten und der Meeresströmung genutzt wird, um die Turbinen zu betreiben. Auch diese Kraft ist verlässlich, so dass sich hierdurch fest kalkulierbare Strommengen erzeugen lassen.