Die Leistungen der Gesetzlichen Krankenversicherung wurden in den letzten Jahren – bei immer steigenden Beiträgen – stark gestrafft. So wurde 1995 zum Beispiel die Pflegeversicherung geschaffen, weil aus der GKV selbst keine Leistungen mehr für die Pflege von alten und behinderten, bzw. kranken Menschen gezahlt werden konnten. Das gleiche trifft im Übrigen auf die Gesetzliche Rentenversicherung zu. Auch aus dieser wurden in den letzten Jahren immer weniger Leistungen möglich. Während das Rentenalter angehoben wurde auf derzeit 67 Jahren, wurde das Rentenniveau gesenkt.
Dabei kann sich heute jeder Arbeitnehmer (von seinem eigenen Geld natürlich, das schon einmal versteuert wurde) auch durch die Private Krankenversicherung als Zusatzversicherung und die Wohnriester einen finanziellen Freiraum schaffen hinsichtlich Altersvorsorge und Gesundheit. Dies ist insbesondere erforderlich, wenn der Arbeitnehmer auf einem sehr hohen Standard bleiben möchte, auch wenn er alt und krank oder pflegebedürftig wird.
Finanzexperten empfehlen Arbeitnehmern heute geradezu eine Private Krankenversicherung als Zusatzversicherung und ein Wohnriester für den Erhalt ihres bisherigen Standards zum Leben im Fall von Krankheit und insbesondere im Alter. Dabei war die Wohnriester lange Zeit unter den Politikern umstritten. Es dauerte nach der Einführung der Riester Rente aber ganze sechs Jahre, bis auch endlich Wohneigentum durch die Wohnriester 2008 durch die Regierung gefördert wurde. Die Private Krankenversicherung als Zusatzversicherung
Und es dauerte sechs Jahre bis die Wohnriester als weitere Möglichkeit im Rahmen der durch Zulagen geförderten Riester Rente auch wirklich von den Verbrauchern abgeschlossen werden konnte. Die Private Krankenversicherung als Vollversicherung hingegen ist eine Form der Absicherung, die es ja schon seit Mitte der Mitte des 19. Jahrhunderts gibt. Für Arbeitnehmer indes federt die Private Krankenversicherung Lücken ab, die die Reformen der GKV hinterlassen hat.