In den letzten Jahren sind vor allem so genannte Minibecken stark in Mode gekommen. Bei einem Minibecken handelt es sich, wie der Name es schon sagt, um sehr kleine Aquarien. Eine genaue Definition gibt es nicht, aber man kann davon ausgehen, dass es sich um ein Minibecken handelt, wenn eine Beckenlänge von 30 Zentimetern nicht überschritten wird. Die Standardgröße für Minibecken sind 30 auf 20 Zentimeter. Für diese Becken gibt es keine Abdeckung mit integrierter Beleuchtung, so dass man selbst ein wenig kreativ werden muss. Besonders interessant ist übrigens der Anschaffungspreis, die Kosten für das Becken belaufen sich im Durchschnitt gerade einmal auf zehn Euro.
Die meisten Minibeckenbesitzer stellen ihre kleines Aquarium einfach unter eine Schreibtischlampe. Diese liefert genügend Licht, so dass die Wasserpflanzen in der Regel sehr gut wachsen. Werden Lebewesen drin gehalten, die ausbrechen könnten, so wird einfach eine Scheibe darüber gelegt. Was die restliche Ausstattung eines solchen Miniaquariums betrifft, so gibt es eigentlich nicht viel zu sagen, denn die meisten Aquarianer betreiben diese Becken ohne Filter und ohne Heizstab. Man muss dazu aber auch sagen, dass nur die Wenigsten die Becken mit Fischen besetzen. In so gut wie fast allen Minibecken findet man lediglich Wirbellose wie Schnecken oder Garnelen vor.
Aufgrund ihres geringen Volumens müssen die Minibecken besonders gut gepflegt werden. Insbesondere deshalb, weil keine Wasserumwälzung stattfindet und kein Filter im Becken vorzufinden ist. Die Filterung erfolgt ausschließlich durch biologische Prozesse. Deshalb sind regelmäßige Wasserwechsel unabdingbar.
Beliebt sind die kleinen Becken vor allem deshalb, weil man sie problemlos überall aufstellen kann. So mancher Aquarianer besitzt gleich mehrere Miniaquarien, die man dann in der Küche, auf dem Schreibtisch und manchmal sogar auf dem Nachttisch wiederfindet. Das Faszinierende ist auch, dass man aufgrund der geringen Größe kleinste Veränderungen wie zum Beispiel das Pflanzenwachstum deutlich besser wahrnimmt.