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Ein Staubsauger im Wandel der Zeit
Staubsauger sind schon eine wahrlich gute Erfindung. In Windeseile saugt er sämtliche Unreinheiten vom Boden oder Polstermöbeln. Der Staubsauger erzeugt einen Unterdruck, dadurch werden sämtliche Kleinteile eingesaugt. Ein Filter im Inneren des Staubsaugers fängt kleine Staubteilchen ab und die gereinigte Luft wird anschließend wieder ausgeblasen. Ende des 19. Jahrhunderts wurde der erste Staubsauger in den USA erfunden. Anna und Melville Bissell bekamen für ihr Gerät das erste Patent, welches jedoch noch auf einen Pferdewagen montiert war und somit nichts mit den heutigen Geräten gemein hatte. Außerdem musste diese Art von Staubsauger noch mit der Hand angetrieben werden. Anfang des 20. Jahrhunderts entwickelte der englische Ingenieur Hubert Cecil Booth ein wesentlich handlicheres Gerät, welches ebenso Staub einsaugte. Auch er meldet dafür ein Patent an, allerdings blieb seine Erfindung mehr oder weniger erfolglos. Nur ein paar Jahre später gelang dem Staubsauger der große Durchbruch. Ein Hausmeister aus Ohio entwickelte ein ganz ähnliches Gerät wie Booth. Er stattete sein Gerät mit einem Sog und einer zusätzlichen rotierenden Bürste aus. Auch er meldete Patent an und verkaufte die Idee an die Firma seines Cousins. Bei dieser Firma handelte es sich um das Unternehmen Hoover, welches auch heute noch zu den führenden Herstellern von Staubsaugern gehört. Während bis zum zweiten Weltkrieg ein Staubsauger als purer Luxus galt, kann man sich diesen heute aus keinem Haushalt mehr wegdenken. Der Staubsauger fällt meist unter die Rubrik „elektrische Kleingeräte“ und ist in vielen Varianten und Farben erhältlich. Neben normalen Beutelstaubsaugern, sind heute auch beutellose Staubsauger mit Zyklontechnik erhältlich.
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