Medizin

Endoskope – Form und Funktion



Die erste belegte Herstellung eines Endoskops zur Untersuchung von Körperhöhlen stammt von 1806. Wie und für welche Untersuchungen der Entwickler Philipp Bozzini es angewandt hat, ist jedoch nicht bekannt. In den letzten 200 Jahren hat der Fortschritt der Technik eine Verfeinerung des Instrumentes erlaubt und damit auch die Anwendungsgebiete vervielfacht. Inzwischen können mittels Endoskopen sogar kleinere Operationen vorgenommen werden, ohne dass ein großer Schnitt nötig ist oder der Patient eine Vollnarkose verkraften muss.

Je nach Verwendungszweck kann das Endoskop starr oder flexibel sein. Beide bestehen in den Grundzügen aus denselben Komponenten, der optischen Kamera und der Lichtquelle. Für Untersuchungen von Organen wie dem Darm oder den Gallenwegen werden flexible Endoskope genutzt, die sich den natürlichen Windungen anpassen können. Wird jedoch ein operativer Eingriff mittels eines Endoskops vorgenommen, nutzen die Ärzte der Endoskopie Siegen- Wittgensteinmeist ein starres Instrument. Neben den genannten Komponenten umfasst das Endoskop auch eine Spül- und eine Absaugeinheit. Diese können zusätzlich um Elemente mit einer Zange und ein Schneidewerkzeug erweitert werden, die es ermöglichen, im Körperinneren Gewebe abzutragen. Gesteuert werden die flexiblen Komponenten, also die für den Eingriff nötigen Instrumente, über Bowdenzüge. Geschickte Ärzte können mittels kleiner Greifarme sogar kleinste Gefäße zusammennähen. Die gesendeten Bilder aus dem Körperinneren werden auf einem Bildschirm wiedergegeben. Jede durchgeführte Aktion kann auf diesem Bildschirm verfolgt werden und nur anhand dieser Informationen entscheidet der Operateur sein Vorgehen. Ein chirurgischer Eingriff mittels eines Endoskops erfordert eine lange Aus- und eine ständige Weiterbildung, auf welche die Ärzte der Endoskopie Siegen- Wittgenstein viel Wert legen.

Die Entwicklung der Endoskopie ist noch lange nicht abgeschlossen. Die genutzten Geräte werden immer feiner und verfügen über immer mehr Möglichkeiten. Die große Hoffnung der Endoskopie Siegen- Wittgenstein liegt darin, eines Tages mittels eines Endoskops auch aufwendige Operationen durchführen zu können, für die der Patient heute noch eine Vollnarkose in Kauf nehmen muss. Vielleicht ist es sogar einmal möglich, in einige der menschlichen Hirnregionen vorzudringen und dort zu forschen.


Kontaktperson : Caroline Schulze
E-Mail : cschulze77@gmx.de

Google
 




Registrieren
Passwort vergessen?
 






© "Bienia Consulting"
Impressum

 

 
 

Prepaidkarten | Prepaid Kreditkarten | PSP