Wissenschaft

Energie sparen



Energie sparen ist einfacher, als man denkt. Und es wird umso wichtiger, je stärker die Energiepreise steigen. Zudem können wir alle aktiv zur Reduktion des Treibhausgases CO2 beitragen.

Am leichtesten ist es, Strom zu sparen. Geräte, die den ganzen Tag im Stand-by-Betrieb laufen, verbrauchen zwar nur ein paar Milliwatt Leistung, aber auf das Jahr gerechnet kommen so pro Gerät ein paar Euro zusammen. Achten Sie beim Kauf von neuen CD/DVD-Playern oder Fernsehgeräten darauf, dass Sie sie komplett vom Netz trennen können. Ansonsten schließen Sie solche Geräte an eine schaltbare Steckdosenleiste an.

Energiesparlampen sehen zwar nicht so schön aus, verbrauchen aber nur 25 % soviel Strom wie eine Glühlampe. Mittlerweile gibt es aber auch schon Energiesparlampen, die von außen wie eine normale Glühlampe aussehen. Somit können Sie auch im Wohnzimmer Energie sparen. Ein weiterer Vorteil an Energiesparlampen ist, dass sie nicht durchbrennen können da sie keinen Leuchtdraht haben. Zudem ist die Lebensdauer 3-10-mal höher als bei Glühlampen.

Wenn Sie eine neue Küche kaufen, entscheiden Sie sich für einen Gasherd. Die Umwandlung von elektrischer Energie in Wärmeenergie ist sehr verlustbehaftet. Zudem bietet der Gasherd viele andere Vorteile, z.B. müssen Sie nicht warten bis die Herdplatte heißt ist. Auch können sich Ihre Kinder dann nicht mehr an einer heißen Herdplatte die Finger verbrennen.

Aber auch ohne technische Änderungen in Ihrem Haushalt können Sie Energie einsparen. Schalten Sie Ihren Geschirrspüler nur ein, wenn er wirklich voll ist. So sparen Sie auch zusätzlich Wasser. Das gleiche gilt für die Waschmaschine. Waschen Sie erst, wenn die Maschine auch wirklich voll wird. Trocknen Sie Ihre Wäsche nach Möglichkeit nicht im Wäschetrockner, sondern auf der Leine. Zudem hält die Wäsche dann länger, da sie durch das Trocknen im Wäschetrockner stark beansprucht wird.

Heizen Sie im Winter weniger. Ziehen Sie sich dafür wärmer an. Das ist auch für Ihre Gesundheit besser, denn die Heizungsluft trocknet die Schleimhäute aus. Und heizen Sie nicht Räume, die gar nicht benutzt werden. Schalten Sie vor dem Lüften die Heizung aus. Und lüften Sie nicht stundenlang mit halb geöffneten Fenstern, das kühlt nur das gesamte Haus aus. Lüften Sie lieber mit weit offenen Fenstern nur kurz.

Kontaktperson : Stephan Artmann
E-Mail : dauerstress@t-online.de

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