Schon seid Anbeginn der Zeit, als die ersten Menschen sich von den Affen trennten und begannen in Höhlen zu leben, haben sie ihre Intelligenz dazu genutzt, ihre Umwelt zu verändern und anzupassen. Sie begannen Steine und Holz zu bearbeiten, mit dem was ihnen brauchbar erschien. Wenn aus einem Stück Holz und einer Sehne ein Bogen entstand, war dies das Ergebnis einer Überlegung –eine Überlegung die zu einer Erfindung geführt hat.
Sämtliche technische Errungenschaften der Menschheit beruhen auf dem Konzept der Problemstellung und der Lösung durch Nachdenken, Beobachten und Abgucken. Das Mittelalter war das goldene Zeitalter der Erfindung. Die Naturwissenschaft erblühte und nahezu täglich wurden neue Patente eingereicht. Auch die Kriege wirkten wie Turbos auf die Wissenschaft.
Heute werden wirkliche Erfindungen meist von Unternehmen gemacht, die mit Kapital in der Hinterhand und entsprechendem Personal aufwarten können. Der Erfinder im Hobbykeller, der mit seiner Erfindung Weltruhm und Reichtum erlangt, ist fast ausgestorben. Zu komplex und teuer sind Materialien und Ausrüstung. Das es aber eben doch klappt, beweisen kleine Erfindungen immer wieder.
Am Anfang einer jeden Erfindung steht die Idee im Kopf. Oft dauert es Monate, bis die Idee ein Stadium erreicht hat, wo sie zu Papier gebracht werden kann und die Patentsuche beendet ist. Dann nämlich ist schon ein erstes Konzept entstanden, auf dessen Basis weiterentwickelt und verbessert werden kann. Je besser eine Idee durchdacht ist, desto weniger Arbeit fällt später an. Vom Papier zum ersten Patentprototypen vergehen nochmals Monate und ob die Erfindung jemals auf dem Markt erscheinen wird, wissen die wenigsten. Und doch stecken viele Menschen extrem viel Zeit und Energie um unser aller Leben zu verbessern und zu vereinfachen.