Beinahe täglich kann man beobachten wie an der Preisspirale für die fossilen Brennstoffe Öl und Gas gedreht wird. Schon jetzt wird sich der ein oder andere überlegen, woher das Geld nehmen für die nächste Nachzahlung bei Heizung und Strom.
Da heißt es schnellstens Umdenken und auch für die Heizung einen Energiesparkurs einschlagen. Doch Hausbesitzer und Bauherren sind noch zögerlich bei der Entscheidung welches Heizungssystem letztendlich das effizienteste für ihr Gebäude ist, womit die größten Einsparungen erzielt werden und womit man auch noch was gegen den fortschreitenden Klimawandel tun kann.
Die Entscheidung ist da nicht immer einfach zu treffen und leider gibt es auch genügend schwarze Schafe in der Heizungsbranche die viel versprechen und das letztendlich nicht halten können.
Zum einen sollte erstmal geklärt werden worum es sich bei erneuerbaren Energien eigentlich handelt. Zu den erneuerbaren oder regenerativen Energien zählen, Wind, Sonne, Wasser und Biomasse. Dabei werden Wind und Wasser fast hauptsächlich zur Stromerzeugung verwendet und sind für den Einsatz bei der Wärmeversorgung im privaten Bereicht kaum einsetzbar. Bleiben noch die Biomasse und die Sonne. Biomasse ist in verschiedenen Formen verwendbar für die Heizung im eigenen Haus eignet sich vor allem die Pelletheizung. Die kleinen Holzwürmer werden ausschließlich mit Holz aus den heimischen Wäldern hergestellt, dabei werden nur chemisch rein Hölzer verwendet. Niemand muss jetzt aber die Befürchtung haben das wir alles Wälder abholzen, sondern es werden nur Abfallprodukte aus der Holzindustrie und Fallholz bei der Pellet Produktion eingesetzt. Gerade für Gebäude mit schlechterer Wärmedämmung ist die Pelletheizung eine echte alternative zu einer Heizung die mit Brennstoffen wie Öl oder Gas betrieben wird.
Neuere Gebäude die über eine gute Wärmedämmung und Heizflächen in Form einer Fussbodenheizung verfügen, können auf die noch energiesparendere Heizungsvariante der Solaranlage zurückgreifen.