Sport und Freizeit

Fahrräder



Die kleine Universitätsstadt Tübingen ist Deutschlands Fahrradstadt. Dabei sind die Bedingungen dort nicht einmal ideal, denn es gibt wegen der Topographie (Tübingen ist sehr hügelig) und der Bepflasterung, den der Denkmalschutz inzwischen vielerorts durchgesetzt hat. Allerdings hat sich in Tübingen eine interessante Struktur aus Händlern und Werkstätten entwickelt, die was Fahrräderangeht, keinen Kundenwunsch offen lassen. Allerdings kann Tübingen als deutsche Fahrradstadt auch einige Highlights vorweisen was die Fahrradkultur angeht, wie den mit 300 m Länge längsten Fahrradtunnel der Welt (dieser führt durch den Schlossberg). Zu erwähnen ist darüber hinaus natürlich auch das Radfahrerdenkmal beim Nonnenhaus. Dieses enthält eine denkwürdige Aufschrift, und zwar „Kein Geld den Fürsten - Alles Geld den Radfahrern“. Besuchern der Stadt fallen am Bahnhof angekommen gleich die vielen Fahrräder auf, die dort stehen. Diese gehören Bahnfahrgästen, die mit dem Fahrrad von ihrem Haus bis zum Bahnhof fahren und dieses dort abstellen. Auffällig ist auch, dass es in der Fahrradstadt Tübingen viele elegante Liegeräder gibt. Diese wurden großteils auch in Tübingen gebaut. Auch wenn Tübingen es seinen Bürgern wegen der Straßen nicht allzu einfach macht zu fahren, in Tübingen gibt es eine besondere Art von Bürgertelefon, und zwar das so genannte Scherbentelefon. Gemeldet werden können dort Scherben auf Radwegen oder Kinderspielplätzen, wie auch Schlaglöcher und Stolperfallen.


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