Das Favicon ist eine kleine Grafik von 16x16 oder 32x32 Pixeln im Icon Format, welches in allen gängigen Browsern in der Adresszeile links neben der URL eingeblendet wird.
Unter einigen Betriebssystemen werden auch auf dem Desktop gespeicherte Webseiten sowie Einträge in Favoritenlisten mit diesem Icon gekennzeichnet.
Der Internet Explorer 6.0 hat einige Probleme bei der korrekten Darstellung von Favicons, ein Favicon taucht beispielsweise erst in der URL Leiste auf, nach dem man die entsprechende Seite zu den Favoriten hinzugefügt hat, verschiedene Formate werden erst gar nicht angezeigt.
Dies ist wohl der Hauptgrund, warum die kleinen Grafiken nur vereinzelt auf Webseiten zu sehen sind, gerade kleinere Webseiten bieten häufig kein Favicon an, dabei bietet die kleine unscheinbare Grafik doch einige Vorteile:
Icon Surfen wird immer beliebter, bei dieser Methode entscheidet der User mit einem Klick auf eine beliebige Grafik, wohin gesurft wird.
Ferner werden Favicons immer häufiger als Blickfang und zur optischen Aufbereitung beispielsweise in einem Webkatalog oder einer Suchmaschine genutzt.
Und natürlich fällt ein Eintrag mit einer passenden Minigrafik in der Favoritenliste mehr ins Auge als ein schlichter Eintrag ohne Logo.
Das Erstellen und Einbinden eines Favicons ist relativ unkompliziert, Sie benötigen lediglich ein Grafikprogramm, daß Grafiken im Icon-Format erstellen bzw. in dieses konvertieren kann. Empfehlen kann ich den Icon-Editor IconEdit32
oder zum konvertieren z.B. einer GIF-Grafik das Programm iView32. Das erstellte Favicon muss anschließend als favicon.ico direkt in das Hauptverzeichnis Ihrer Domain kopiert werden, z.B. meinedomain.de/favicon.ico.