Wirtschaft

Fonds als Geldanlage



Es ist noch gar nicht so lange her, da haben die meisten Privatpersonen ihre Ersparnisse fast ausschließlich auf dem Sparbuch angelegt. Doch zum Glück sind diese Zeiten endlich vorbei – denn die Rendite von Sparbüchern ist alles andere als akzeptabel. Anstatt Einzahlungen auf Sparbücher zu tätigen, investieren die meisten Leute inzwischen in populäre Investmentfonds. Das liegt hauptsächlich daran, dass die Privatanleger erkannt haben, dass man mit Fonds relativ sicher investieren und zugleich sehr gute Renditen erzielen kann. Investoren, die sich näher mit dem Thema Fonds auseinandersetzen, finden in Indexfonds eine Alternative.

 

Des Weiteren ist diese Entwicklung auch darauf zurückzuführen, dass die Banken bevorzugt Fondsprodukte anbieten, denn an diesen verdienen sie mehr Geld. Allerdings ist es so, dass die meisten Banken ausschließlich ihre eigenen Fonds beziehungsweise die Fonds ihrer eigenen Investmentgesellschaft  als günstige Geldanlage anbieten. Für die Bankkunden ist das nicht sehr erfreulich, denn dadurch wird das Fondsangebot erheblich eingeschränkt. Deshalb sollte man als Privatanleger lieber gleich ein Depot bei einem Onlinebroker eröffnen, dort kann man nämlich auf ein deutlich größeres Fondsangebot zurückgreifen.

 

Im Normalfall ist es so, dass man über einen Onlinebroker sämtliche Fonds die in Deutschland zugelassen sind handeln beziehungsweise erwerben kann. Des Weiteren kommt noch hinzu, dass die Transaktionsgebühren niedriger als bei den Banken ausfallen. Aber noch viel wichtiger als die Transaktionsgebühren sind die Ausgabeaufschläge der Fonds – und auch diese fallen bei den Onlinebrokern niedriger aus. Zwar nicht bei jedem Fonds, doch in aller Regel haben die Broker stets eine Fonds im Programm, die man deutlich günstiger – also mit einem reduzierten oder sogar ganz ohne Ausgabeaufschlag erwerben kann. Wenn man also Fondsanteile kaufen möchte, dann sollte man immer zuerst schauen, wo man diese am günstigsten erwerben kann.


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