Handwerk

Frisöre



Die Schutzpatronin der Friseure ist die Heilige Maria Magdalena. Darüber hinaus gelten als weitere Schutzpatrone dieses Handwerks die Heiligen Cosmas und Damian. Dies resultiert daraus, dass der Frisörberuf sehr nahe am Baderhandwerk und wiederum auch am Arztberuf historisch orientiert ist. Die ersten Nachweise für den Friseurberuf gab es bereits im Alten Ägypten 3000 v. Chr. Später nannte man den Frisördann nicht nur Figaro. Vielmehr war er auch Bader, Perückenmacher, aber natürlich auch Barbier und Zahnarzt. Seit dem 14. Jahrhundert ist dieser Berufszweig in einer Zunft organisiert. Aber auch noch bis weit in dieses Jahrhundert hinein war der Frisör Bader und Barbier, Wundarzt und  Hühneraugenschneider, aber auch Masseur und betrieb dabei eine so genannte „kleine Chirurgie". Dabei waren in frühren Zeiten die Tätigkeiten des Frisörs nicht alleine auf das Haar- und Bartschneiden beschränkt. Auch das Behandeln von Stich- und Schussverletzungen, von Brüchen und Verrenkungen, sowie von Hautleiden und Geschwüren gehörten zu den Dingen, mit denen man sich vertrauensvoll an den Barbier wendete. Mit der Zeit allerdings wurden dem Barbier immer mehr Arbeiten abgenommen, es entstand schließlich auch der Beruf des richtigen Arztes. Heute schließlich beschränkt sich die Tätigkeit von einem Frisör nur noch die reinen Haare schneiden. In einigen Salons werden allerdings auch einige Kosmetikleistungen angeboten.


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