1. Meiden Sie Musterreden!
Eine Standardrede ist kein Geschenk für das Geburtstagskind - sondern eine Unverschämtheit.
Denn mit einer Musterrede bei einem Geburtstag zeigen Sie: Sie haben jede Mühe gescheut und keinen Finger gekrümmt.
Das Geburtstagskind bedeutet Ihnen also nichts. Das ist peinlich für Sie, für das Geburtstagskind und für alle Anwesenden.
Schreiben Sie dann Ihre Geburtstagsreden besser selbst, lassen Sie das Reden sein - oder engagieren Sie einen guten Redenschreiber:
2. Visualisieren Sie!
Besorgen Sie z. B. ein Babyfoto oder Einschulungsbild vom Geburtstagskind, vergrößern Sie das Bild mit einem Kopierer auf DIN A3 - und halten Sie das Foto bei Ihrer Geburtstagsrede hoch. Der Erfolg ist garantiert.
Lassen Sie das Bild im Publikum herumgehen. Damit bringen Sie Ihre Zuhörer in Bewegung, was den Erfolg bei Geburtstagsreden erhöht.
Sie können ruhig zwei, drei Fotos anfertigen. Verzichten Sie aber auf lange Diashows oder bunte Powerpoint-Präsentationen - das lenkt nur von Ihnen ab, und damit von Ihrer Laudatio.
3. Seien Sie vorsichtig mit "Anekdoten"!
Bedenken Sie den offiziellen Charakter aller Geburtstagsreden - selbst im privaten Kreis: Sobald jemand aufsteht und eine Rede hält, wird"s "offiziell".
Erzählen Sie also keine peinlichen Stories. Schmerzende Blamagen, schlimme Niederlagen oder gar Geschichten aus dem Geschlechtsleben gehören nicht in Geburtstagsreden!
Was Sie in kleiner Runde nach ein paar Glas Wein locker sagen können, kann bei einer Rede sehr ins Auge gehen. Gehen Sie lieber auf Nummer Sicher.
Humor soll die Laudatio natürlich trotzdem haben. Der Erfolg durch Anekdoten ist aber keineswegs automatisch gewährleistet. Denn: Ein Teil Ihres Publikums kennt die Anekdote bereits - und ist deshalb gelangweilt.
Erzählen Sie also grundsätzlich nur positive Anekdoten - und diese niemals "freistehend". Binden Sie die Anekdoten geschickt in Ihre Laudatio ein, illustrieren Sie damit gute Charaktereigenschaften des Geburtstagskinds.