Wirtschaft

Geld anlegen mit Investmentfonds


Aufgrund der vielen verschiedenen Investmentfonds gibt es unterschiedliche Strategien, die mit der Geldanlage in Investmentfonds umgesetzt werden können. Dazu ist es notwendig, sich Chancen und Risiken einer jeden Fondsgruppe genauer anzusehen. Die Anlagepyramide der Investmentfonds zeigt anschaulich, welche Fonds die Grundlage darstellen und wie die durchschnittliche Rendite dieser Fonds ist. Nach oben steigt die Verzinsung an, es geht über den offenen Immobilienfonds, der in Sachwerte investiert, zu den Rentenfonds, die in variabel und festverzinsliche Anleihen investieren, zu den europäischen und internationalen Aktienfonds, die durchschnittlich eine Rendite von 8 bis 12 Prozent erzielen, zu weiter spezialisierten Aktienfonds, die in kleineren Märkten agieren. Mit zunehmender Spezialisierung steigt die durchschnittliche Rendite. Im gleichen Maß steigt auch das Risiko.
Daher ist es wichtig, sich diese Pyramide bei jeder Anlageentscheidung vor Augen zu führen. Der Schwerpunkt einer Pyramide liegt eindeu
tig im unteren Bereich. Dies ist das Fundament, damit die Pyramide nicht ins Schwanken gerät. Wenn Sie mit Branchen- und Schwellenländern anfangen, Ihre Altersvorsorge aufzubauen, stellen Sie schon beim ersten Blick fest, dass Sie die Pyramide auf den Kopf stellen. Wenn Sie die Chancen und die damit verbundenen Risiken einzelner Investmentfonds betrachten, wird es viel einfacher, die richtigen Fonds für ein eigenes Portfolio zusammenzustellen.


Die Basis einer jeden Geldanlage bildet ein Investmentfonds, der aus Geldmarkttiteln und Bankguthaben besteht. Ebenfalls sind in einem Geldmarktfonds Wertpapiere und Schuldverschreibungen mit Restlaufzeiten von höchstens 12 Monaten enthalten. Wie Sie bereits wissen, nähert sich der Kurs einer Anleihe, je näher der Fälligkeitstermin rückt, immer mehr dem Nennwert an, so dass mit kurzen Restlaufzeiten die Renditen auch nur sehr gering ausfallen.
In einem Geldmarktfonds sollten Gelder geparkt werden, um sie nach und nach in andere Fonds einzuzahlen und um eine Reserve mit hoher Liquidität zu halten. Die durchschnittlichen Renditen liegen zwischen 2 und 4 Prozent. Daher bieten sich in Zeiten niedriger Zinsen statt Geldmarktfonds auch gut verzinste Spareinlagen oder Festgelder an. Geldmarktfonds haben nur einen geringen Ausgabeaufschlag, so dass sich auch eine kurzfristige Anlage lohnen kann. In diese Anlagekategorie gehören, wenn nicht nur Fonds gekauft werden sollen, auch Spareinlagen, Festgelder und festverzinsliche Wertpapiere. Ein Geldmarktfonds auf internationale Währungen, in dem auch hoch spekulative Anleihen mit kurzer Laufzeit gekauft werden, gehört nicht dazu. Dieser ist wie ein internationaler Rentenfonds einzustufen.


Firmenname : V.I.S.
Kontaktperson : Scholz
E-Mail : vis-scholz@arcor.de






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