Medizin

Geringeres Krankheitsrisiko durch gesunde Zähne


Eine gute Mundhygiene ist besonders wichtig, da Zahnprobleme das Risiko für gefährliche Erkrankungen im Körper erhöhen.

Gesunde Zähne und ein strahlendes Lachen machen nicht nur sympathisch, sondern sind auch sehr wichtig für einen gesunden Körper. Chronische Entzündungsherde im menschlichen Körper wie z. B. eine Zahnbettentzündung, sind Gesundheitsrisiken die über die betroffene Stelle hinausgehen können und so das Risiko für Arteriosklerose, Herzinfarkt, Diabetes, Erkrankungen der Atemwege oder Schlaganfall steigern.

Gefahr für Schwangere

Eine Parodontitis kann allerdings auch negative Auswirkungen während einer Schwangerschaft haben, denn durch diese Entzündung wird die Gefahr einer Früh- bzw. Fehlgeburt erhöht. Laut Studien liegt das Risiko ein untergewichtiges Kind zur Welt zu bringen, bei Schwangeren mit einer Zahnbettentzündung, siebenmal so hoch.

Ursache von Schmerzen

Ein Auslöser für Nacken-, Kopf- und Gesichtsschmerzen können auch Zahnfehlstellungen sein, die die Kiefergelenke zu stark belasten. Dadurch wird häufig auch die Zahnpflege erschwert, wodurch wiederum das Risiko für Parodontitis und Karies steigt.

Eine richtige Zahnpflege und Mundhygiene ist deshalb zur Vorbeugung sehr wichtig:

Schädliche Beläge

Entfernen Sie regelmäßig und gründlich bakterielle Beläge (auch Plaque oder Biofilm genannt), denn ohne diese entstehen weder Parodontitis noch Karies.

Richtig putzen

Nur wenn die Technik stimmt, ist die Zahnreinigung effektiv. Verfahren Sie nach dem bewährten KAI-Schema: Als erstes die Kauflächen, dann die Außenseiten und zuletzt die Innenseiten.

Schont das Zahnfleisch

Um das Zahnfleisch zu schonen sollten Sie immer mit den Borsten vom Zahnfleisch weg streichen. Setzen Sie die Zahnbürste im 45-Grad-Winkel am Zahnfleischrand auf, rütteln Sie leicht auf der Stelle um den Zahnbelag zu lockern und streichen Sie anschließend die Borsten vom Zahnfleisch weg.

Bequeme Technik

Das Reinigen mit Schall- oder elektrische Zahnbürsten ist nicht nur gründlicher, sondern das Putzen geht auch einfacher als mit einer normalen Zahnbürste.

Zahnpflegezubehör

Reinigen Sie die Zahnzwischenräume mit Zahnseide oder Interdentalbürsten, denn diese Zwischenräume sind für Bakterien ideale Nischen.

Hartes schadet

Harte Borsten und körnige Zahncreme schädigen den Zahnschmelz und das Zahnfleisch. Deshalb lieber gleich aussortieren.

Fluorid schützt

Ihre Zahnpasta sollte unbedingt Fluorid enthalten, da es die Zähne optimal härtet und empfindliche Zähne schützt. Zudem haben es die Bakterien durch die Fluoride schwer, sich an den Zahnoberflächen anzuheften. Anstatt den Mund nach dem Zähneputzen auszuspülen, spucken Sie zum Schluss die Zahnpasta nur aus.

Vorsicht bei Säure

Durch säurehaltige Lebensmittel (Essig, Zitrusfrüchte) und Getränke (Fruchtsäfte, Cola, Wein, Limonaden) wird die Zahnsubstanz aufgeweicht. Deshalb sollten Sie mit dem Putzen mindestens 30 Minuten warten, bis sich die Säuren im Mund wieder neutralisiert haben.







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