Girokonto ja, beim Ratenkredit-Vergleich doch ein Nein bei schlechter Bonität
Das Girokonto gibt es nun seit fast100 Jahren. Doch hatte das Girokonto es anfänglich ganz und gar nicht leicht. Doch nahmen dennoch am 1. Januar 1909 zeitgleich 13 Postscheckämter im damaligen Deutschen Reich den Betrieb auf. Hamburg und Hannover versorgten dabei den norddeutschen Raum. Bis sich das Girokonto allerdings durchgesetzt hatte und die Lohntüte ablöste dauerte es noch einmal ein weiteres halbes Jahrzehnt, wobei ohne die Aufforderung vor allem der Behörden und der großen und der mittleren Unternehmen an ihre Beamte, Angestellte und Arbeiter sich den Lohn bzw. das Gehalt auf ein Girokonto auszuzahlen zu lassen, die Entwicklung wohl noch langsamer vorangeschritten wäre, denn die Verbraucher waren was das "virtuelle" Geld anbelangte zunächst sehr kritisch. Heute läuft ohne Girokonto gar nichts mehr. Ohne Girokonto ist man aber nicht nur "aufgeschmissen" was Lohnauszahlungen anbelangt, sondern auch was die Bezahlung von Mieten und von Rechnungen angeht. Es gibt allerdings auch immer noch Verbraucher in Deutschland, die kein Girokonto haben. Hauptsächlich handelt es sich hier um Verbraucher mit schlechter Bonität, wobei im Zuge der gewachsenen Bedeutung von Girokonten im Jahre 1995 durch den Zentralen Kreditausschusses (ZKA) eine Empfehlung alle Kreditinstitute ausging, jedem Bürger auf Wunsch ein Girokonto - geführt auf Guthabenbasis - zur Verfügung zu stellen. Das sogenannte Jedermannkonto. Dieses erhält man auch bei schlechter Bonität. Einen Ratenkredit-Vergleich können sich diese Verbraucher allerdings verkneifen, denn dieser Ratenkredit-Vergleich wird gar nichts bringen - wegen der Richtlinien nach Basel II, wonach Verbraucher mit schlechter Bonität so ohne Weiteres keine Kredite von den Banken erhalten. Das Kreditausfallrisiko ist diesen einfach zu hoch.
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